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US-Anleihen bremsen Asiens Börsen - Nikkei trotzdem im Plus

01. Oktober 2026· Florian Bergmann

Während amerikanische Staatsanleihen Rekordrenditen erreichen, zeigt sich der japanische Aktienmarkt widerständig. Starke Zahlen aus der Chipindustrie treiben den Nikkei an.

An Asiens Börsen wirkt sich die Stärke amerikanischer Anleihen zunächst bremsend aus. Die US-Renditen für zehnjährige Staatsanleihen sind auf 5,3 Prozent gestiegen und haben damit den höchsten Wert seit zwei Jahrzehnten erreicht. Hohe Renditen machen festverzinsliche Wertpapiere für Anleger attraktiver und können Aktienverkäufe auslösen.

Der japanische Nikkei-Index setzt sich jedoch von diesem Trend ab. Mit einem Plus von über zwei Prozent zeigt sich der Markt robust. Auftrieb kommt dabei von soliden Quartalsergebnissen des Halbleiterherstellers Micron. Die starken Geschäftszahlen aus dem Chipsektor geben Investoren Mut und überwiegen die durch die Anleiherenditen ausgelösten Bedenken momentan.

Die Entwicklung unterstreicht die unterschiedlichen Dynamiken auf den verschiedenen Märkten: Während globale Zinssignale eher belastend wirken, können starke Einzelergebnisse lokale Indizes stützen.

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