Verbraucher optimistisch bei Inflation

Eine EZB-Umfrage zeigt: Nach dem Iran-Abkommen rechnen Verbraucher mit etwas geringeren Preissteigerungen. Die Notenbank warnt aber vor zu viel Optimismus.
Gute Nachrichten vom Verbrauchermarkt: Laut einer aktuellen Erhebung der Europäischen Zentralbank erwarten Käufer und Käuferinnen in absehbarer Zeit mit etwas niedrigeren Inflationsraten rechnen zu können. Das Iran-Abkommen hat offenbar das Vertrauen gestärkt, dass der Preisauftrieb an Fahrt verlieren könnte.
Allerdings gibt die EZB selbst zu Bedenken: Die Inflationsgefahr ist keineswegs vollständig entschärft. Experten der Notenbank mahnen zur Vorsicht und warnen davor, die Risiken zu unterschätzen. Ein nachhaltiger Rückgang der Teuerungsrate ist aus ihrer Sicht noch nicht gesichert.
Die Diskrepanz zwischen Verbraucherhoffnung und Notenbank-Einschätzung zeigt, wie angespannt die wirtschaftliche Situation bleibt – und wie sehr alle Beteiligten auf eine Entspannung angewiesen sind.