Wall Street überwiegend positiv – Micron unter Druck
An der New York Stock Exchange herrscht trotz gestiegener Ölpreise und Anleiherenditen überwiegend Optimismus. Anleger setzen auf weniger Zinserhöhungen der Federal Reserve.
Die großen US-Aktienindizes sind zum Start des Handels mehrheitlich im Plus unterwegs. Hintergrund ist eine wachsende Erwartung unter Investoren, dass die US-Notenbank in diesem Jahr weniger Zinsschritte unternehmen könnte als bisher angenommen.
Belastend wirken dagegen gestiegene Rohölnotierungen sowie US-Staatsanleiherenditen, die nun den höchsten Wert seit 2002 erreichen. Trotz dieser Faktoren überwiegt bei vielen Marktteilnehmern das positive Sentiment gegenüber den Zinsaussichten.
Im Blick steht auch die Aktie des Speicherchip-Herstellers Micron, die zum Handelsstart Verluste verzeichnet.