Wall Street unter Druck: Ölpreise und Inflationssignale belasten US-Börsen
Die großen US-Börsenindizes verlieren erneut an Wert. Gestiegene Erzeugerpreise schüren Befürchtungen vor einer strafferen Geldpolitik der Federal Reserve.
An der Wall Street geht es für die Anleger weiter bergab. Die wichtigsten Marktbarometer – Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq – notieren heute im roten Bereich.
Verantwortlich für die Talfahrt sind vor allem aktuelle Inflationssignale. Die Erzeugerpreise sind im August kräftig gestiegen, was Investoren aufhorchen lässt. Am Markt wächst die Überzeugung, dass die US-Notenbank Federal Reserve bald die Leitzinsen erhöhen könnte, um die Teuerung in den Griff zu bekommen.
Hinzu kommt der Anstieg der Ölpreise, der zusätzlich auf die Börsenlaune drückt. Für viele Unternehmen bedeutet höhere Rohstoffkosten eine Belastung für die Gewinnerwartungen – ein weiterer Grund für Anleger, sich zurückhaltender zu verhalten.