Warum ein politisches Patt in den USA Anleger erfreut
Sollte Donald Trump bei der Zwischenwahl an Macht verlieren, könnte das für Investoren positiv ausfallen. Ein Handelsblatt-Experte erklärt den überraschenden Grund dahinter.
Die anstehenden Zwischenwahlen in den USA könnten erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben. Laut einem Handelsblatt-Redakteur wäre ein politisches Patt zwischen Republikanern und Demokraten für Anleger tatsächlich eine gute Nachricht – allerdings aus ganz praktischen Gründen.
Ein geteilter Kongress würde bedeuten, dass keine Seite Vollmacht für drastische Gesetzesänderungen hätte. Dies führt typischerweise zu mehr politischer Lähmung, was wiederum Unternehmen Planungssicherheit gibt. Große Börsenreformen oder radikale Wirtschaftspolitik wären dann schwer umsetzbar.
Für Investoren ist Berechenbarkeit oft wertvoller als politische Aktivität. Extreme Maßnahmen in beide Richtungen bergen Risiken – eine blockierte Politik sorgt dagegen für Stabilität an den Märkten.