Designerin siegt nach 17 Jahren gegen Katy Perry
Das australische Oberste Gericht gibt der Modedesignerin Katie Jane Taylor recht: Katy Perrys Merchandise-Vertrieb verletzt ihre Markenrechte. Ein langwieriger Rechtsstreit endet mit einem überraschenden Urteil.
Die australische Designerin Katie Jane Taylor hat vor Gericht gegen Popstar Katy Perry gewonnen. Das Oberste Gericht des Landes entschied, dass Taylor ihre Markenrechte nicht verletzt hat – stattdessen wurden Perrys Label Kitty Purry und der internationale Merchandise-Verkauf als Markenrechtsverletzungen eingestuft.
Der Rechtsstreit zieht sich über fast zwei Jahrzehnte hin. Taylor führt seit etwa 20 Jahren ein Modeunternehmen unter ihrem Geburtsnamen und hält die australischen Markenrechte seit mehr als zehn Jahren. Der Konflikt entstand 2008, als Perrys Team gegen die Registrierung vorging und eine Unterlassungsaufforderung versendet hatte. Laut Taylors Anwälten hatte die Designerin ihre Domain bereits 2007 registriert – Monate bevor Katy Perry als Künstlerin bekannt wurde.
Nach dem heutigen Urteil betonte Taylor, es habe nie nur um einen Namen gehen. Sie wolle kleine australische Unternehmen schützen und aufzeigen, dass jedes Business Beachtung verdient. Ein Sprecher Perrys erklärte hingegen, die Sängerin habe Taylor nie daran hindern wollen, Kleidung unter dem Label Katie Perry zu verkaufen.