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Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft verurteilt – Königshaus schweigt

17. Juni 2026· Miriam Scholz

Das norwegische Gericht hat Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Der Palast teilt mit, sich nicht weiter zum Fall äußern zu wollen.

Der Sohn der norwegischen Königin ist schuldig befunden worden. Das Gericht verurteilte Marius Borg Høiby zu einer vierjährigen Haftstrafe. Besonders schwer wogen in der Urteilsbegründung zwei Vergewaltigungen schlafender Frauen, für die jeweils zweieinhalb Jahre Freiheitsstrafe als Grundlage festgesetzt wurden.

Das norwegische Königshaus reagiert mit Zurückhaltung auf das Urteil. In einer Stellungnahme erklärte der Palast, dass die Angelegenheit nun vor Gericht entschieden sei und man keine weiteren Kommentare abgeben werde. Die Verteidigung kündigte an, das Urteil gründlich zu überprüfen und möglicherweise in Berufung zu gehen. Besonders bei den Vergewaltigungsvorwürfen und dem Vorwurf der Gewalt in nahestehenden Beziehungen sieht die Anwältin Handlungsbedarf.

Staatsanwalt Sturla Henriksbø zeigte sich dagegen zufrieden mit dem Ergebnis und betonte, dass das Strafmaß die Schwere der Taten widerspiegele. Er sieht darin auch einen Beleg für die Unabhängigkeit der norwegischen Justiz. Die Anwälte der Opfer bewerteten das Urteil ebenfalls als gerecht und ausführlich begründet.

H
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