7 Dinge, die du garantiert noch nicht über Herbert Grönemeyer wusstest
,regionOfInterest=(517,616)&hash=3d441e8250312015739c3eac7ef65f648ed9d4944ffd41d467ed3e7a5bf99dd3)
von Thomas Kielhorn
12.04.2026, 09:08 Uhr
12. April 2026 um 09:08 Uhr
Mit Hits wie „Bochum“, „Männer“ und „Zeit, dass sich was dreht“ gehört Herbert Grönemeyer zu den erfolgreichsten Sängern des Landes. Doch es gibt ein paar Fakten über ihn, die nur Hardcore-Fans kennen.
Am Sonntag (12. April) wird Sänger und Schauspieler Herbert Grönemeyer 70 Jahre alt. Seit über 42 Jahren gehört er zu den erfolgreichsten Musikern des Landes. Seine Hits wie „Bochum,“ „Männer“, „Mensch“ und „Zeit, dass sich was dreht“ hat fast jeder schon gehört. Trotzdem gibt es ein paar Fakten über ihn, die kaum jemand kennt. BUNTE.de verrät sieben Dinge, die du garantiert noch nicht über Herbert Grönemeyer wusstest
1. Sein Geburtsort
Auch wenn die meisten glauben, dass Grönemeyer im Ruhrpott geboren wurde, kam er tatsächlich im niedersächsischen Göttingen zur Welt. Und das auch nur, weil es vor der Geburt Komplikationen gab, und Herbert Grönemeyers Mutter Hella-Carin (1926–2019) zu Spezialisten musste. Ansonsten hätte Klein-Herbert in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz das Licht der Welt erblickt. Im Alter von einem Jahr zog er dann mit seinen Eltern von Clausthal-Zellerfeld nach Bochum, wo er aufwuchs.
2. Sein Vater
Sein Vater war der Bergbauingenieur Wilhelm Grönemeyer (1916–2003). Im Gespräch mit Autorin Mely Kiyak (50) verriet Grönemeyer über ihn: „Mein Vater war sehr lebensbejahend, hatte nur einen Arm und fand sich ganz besonders toll (…) Mein Vater war der Umarmer in der Familie. In Stalingrad hatten sie ihm den Arm abgeschossen. Mir ist das gar nicht aufgefallen. Man nahm das gar nicht wahr, dass der nur einen Arm hatte.“
,regionOfInterest=(915,474)&hash=45774833cf77efab3b2ded298f0bc24c6ee960f47f6fd8da9de160c4bffb35a5)
3. Seine Pressekonferenzen
Als Grönemeyer 1998 nach fünfjähriger Pause sein neues Album „Bleibt alles anders“ in Berlin präsentierte, erinnerte die Veranstaltung an eine Deutschstunde. Erst wurden die Songtexte verteilt. Danach wurde den rund 200 Presseleuten über 50 Minuten lang die gesamte neue CD vorgespielt. Erst danach ließ sich der sichtlich gut gelaunte Künstler blicken und fragte ironisch, ob jeder verstanden hat, worum es geht.
,regionOfInterest=(2928,1730)&hash=650ece941b66faa041a49049a1b5a6e8866642f798e11002c5e91196aa60ff4e)
4. Sein Humor
Der Sänger ist für seinen feinen Sinn für Humor bekannt. Mal subtiler, mal brachialer, aber immer treffsicher. Als er in den Neunzigerjahren in seinem Berliner Haus lebte, hatte er ein Klingelschild, auf dem Prof. Müll stand. Wenn man da drauf drückte, öffnete sich nicht die Haustür, sondern das Garagentor.
5. Sein Körper
Speziell über seinen Körper macht der Künstler seit Jahrzehnten immer wieder gerne Scherze und kokettiert damit. Als er bei einer Pressekonferenz mal gefragt wurde, ob er für den „Playboy“ mal die Hüllen falle lassen würde, antwortete er: „Ich bin nackt zu ‚Playboy‘ gegangen, um die Redaktion zu überzeugen. Vom Körperbau her sehe ich sehr stark aus. Im Video kann man sehen, daß ich sehr schöne Beine und ein relativ breites Kreuz habe. Aber da habe ich noch sehr dosiert gearbeitet, um nicht alles zu zeigen…“
,regionOfInterest=(2072,1118)&hash=584a86d5c555909cd1f3ee8346943771cdb9bb28752200f61ce71409613bcb76)
6. Sein Durchhaltevermögen
In der neuen ARD-Doku „Grönemeyer – Alles bleibt anders“, die am 13. April um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird, verrät das Multitalent, wie es mit der Musik losging: „Ich sing‘ schon immer. Auch schon mit vier habe ich angefangen, mit der Ukelele zu singen. Mit 13 dann professionell in der Band. Ich habe in jedem Jugendheim, jedem Feuerwehrzelt, vor jeder Ampel im Ruhrgebiet, habe ich gesungen. Ich kenne jedes Jugendheim von Essen-Kray bis nach Dortmund-Lütgendortmund.“
7. Sein Bodyguard
Seit 35 Jahren Fahrer, Bodyguard und Tourmanager: Ingo Mertens, der sich in der ARD-Doku zum ersten Mal äußert. Besonders bewegend spricht er über die Zeit nach dem Tod von Grönemeyers erster Frau Anna (†45) im Jahr 1998: „Dass er gefühlt vier Jahre in der Versenkung verschwunden ist und dann mit ‚Mensch‘ rauskam. Und dann habe ich das gehört. Ich habe ihn damals angerufen und wollte einfach nur sagen, wie toll diese Platte geworden ist und wollte ihm gratulieren, aber konnte nicht. Ich habe einfach geheult – so wie jetzt.“



