ABBA-Legende Jan Kling im Alter von 85 Jahren gestorben

ABBA-Legende Jan Kling im Alter von 85 Jahren gestorben
Auf vielen Hits zu hören

ABBA-Legende Jan Kling im Alter von 85 Jahren gestorben

Cleo Wansch

Cleo Wansch

von Cleo Wansch

25.11.2025, 19:41 Uhr

25. November 2025 um 19:41 Uhr

ABBA-Musiker Jan Kling stirbt mit 85 Jahren. Der Saxophonist und Flötist hinterließ unvergessliche Melodien, darunter das Flötenintro zu „Fernando“.

Jan Kling, renommierter Musiker und langjähriger Wegbegleiter von ABBA, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Bekannt wurde er vor allem durch sein Saxophon- und Flötenspiel auf den Alben „Arrival“, „Voulez-Vous“, „Super Trouper“ und „The Visitors“. Besonders das ikonische Flötenintro zu „Fernando“ geht auf sein Konto.

Jan Kling agierte im Hintergrund von ABBA

Sein Sohn Mattias Kling erzählt gegenüber „Aftonbladet„. „Er war an unglaublich vielen Projekten beteiligt“, sagt er und verweist auf die Vielzahl von Arbeiten, an denen sein Vater mitwirkte. Neben ABBA spielte Jan Kling unter anderem für Björn Skifs, Jerry Williams, Ted Gärdestad und Monica Zetterlund. Obwohl sein Name nie die Schlagzeilen dominierte, hinterließ er in zahlreichen Plattenproduktionen seine unverkennbare Handschrift.

Sohn von Jan Kling: „Er hatte ein außergewöhnliches Talent“

Sein musikalisches Talent zeigte sich bereits früh: Schon als Jugendlicher memorierte Kling sämtliche Soli von Jazz-Legende Charlie Parker auswendig. „Er hat die Musik schon immer geliebt. Schon als Teenager saß er da und lernte alle Soli von Charlie Parker auswendig. Er hatte ein außergewöhnliches Talent. Vor allem werde ich mich an seine Liebe zur Musik erinnern“, erinnert sich sein Sohn Mattias.

Abba haben im Verlauf ihrer Karriere 400 Millionen Alben verkauft.

Abba haben im Verlauf ihrer Karriere 400 Millionen Alben verkauft. Pressensbild/Scanpix Schweden/epa/dpa

Geboren in eine musikalische Familie, wuchs Kling umgeben von Musik auf. Sein Können auf Saxophon und Flöte machte ihn zu einem gefragten Studio- und Live-Musiker, dessen Beiträge das Klangbild vieler Hits der 1970er und 1980er Jahre entscheidend prägten. Trotz seines Erfolges blieb Kling bescheiden und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück – ein wahrer „unsichtbarer Star“ der Popmusik.

Weiterlesen

Weitere Nachrichten