Marie Wegener: DSDS-Siegerin rechnet Jahre später ab
Die 2018 jüngste DSDS-Gewinnerin spricht erstmals offen über ihre Erfahrungen nach dem Sieg. In Videos berichtet die 24-Jährige von gescheiterten Musikkarrieren, finanziellen Verlusten und einer schweren depressiven Phase.
Acht Jahre nach ihrem Triumph bei der RTL-Castingshow teilt Marie Wegener ihre Bilanz und fällt dabei ein hartes Urteil. Die damals 16-Jährige hatte mit 100.000 Euro Preisgeld, Plattenvertrag und einem Song von Dieter Bohlen alles zu gewinnen – doch die folgenden Jahre waren von Enttäuschungen geprägt.
Im Detail beschreibt die Sängerin, wie sie als DSDS-Siegerin in die Schlagerbranche gezwungen wurde, obwohl sie englischsprachige Musik bevorzugte. Nach der Beendigung dieser Verträge startete sie mit ihrem damaligen Partner das Projekt Mary Lane, verlor dabei jedoch etwa 20.000 Euro und musste sogar ihr Auto verkaufen. Diese Zeit beschreibt Wegener als die dunkelste Phase ihres Lebens.
Mit ihrer offenen Kritik an der Castingshow und der Musikbranche rund um DSDS provoziert die 24-Jährige regelmäßig Diskussionen in den sozialen Medien. Sie wirft dem Format vor, junge Künstler nicht ernst zu nehmen und warnt mit ihrer Geschichte vor den Risiken solcher Verträge.