Monica Lierhaus erinnert sich an ihre Schock-Diagnose
Die Moderatorin entdeckte ihr Hirnaneurysma nur per Zufall bei einer Voruntersuchung. 2009 führte die notwendige Operation zu schweren Komplikationen. Heute blickt Lierhaus versöhnlich auf das Geschehene zurück.
Monica Lierhaus hätte niemals erfahren, dass eine lebensbedrohliche Gefäßveränderung in ihrem Gehirn lauerte – wäre da nicht ein befreundeter Arzt gewesen. Kurz bevor die heute 55-Jährige sich einer Augen-Laserbehandlung unterziehen wollte, riet er ihr zu einem MRT des Kopfes. Die Entscheidung sollte sich als lebensverändernd erweisen.
Im Gespräch mit einem Medienmagazin beschreibt Lierhaus die Momente nach der Diagnose: Sie beobachtete, wie mehrere Ärzte aufgeregt ihre Aufnahmen studierten. "Es gebe ein Problem", teilte man ihr mit. Die Diagnose lautete Hirnaneurysma – ein gerissenes Blutgefäß im Gehirn, das notfallmäßig operiert werden musste.
Der Eingriff am 8. Januar 2009 war riskant, doch unvermeidlich. Während der Operation platzte das Aneurysma. Lierhaus fiel ins Koma und lag vier Monate im Krankenhaus. Bis heute kämpft sie mit den Nachwirkungen. Bemerkenswert: Gegenüber dem Arzt, dessen Operation misslang, hegt die Moderatorin keinen Groll. Sie zeigt sogar Mitleid mit ihm – es sei seine letzte Operation vor der Pension gewesen.