Sarah Connor kämpft für bedrohte Orcas
Die Sängerin gründet gemeinsam mit Meeres-Experten eine Stiftung zum Schutz von Killerwalen in europäischen Gewässern. Ihre Faszination für die Meeressäuger hat tiefe Wurzeln.
Sarah Connor hat neben ihrer Musikkarriere ein neues Projekt in Angriff genommen: Gemeinsam mit Janek Andre vom Netzwerk WeWhale hat die 45-Jährige Ende 2024 die Iberian Orca Guardians Foundation gegründet. Der Fokus liegt auf dem Schutz von Orcas in europäischen Gewässern und der Vermeidung von Konflikten zwischen den Meeressäugern und Bootsfahrern.
Die Sängerin, die selbst regelmäßig als Freitaucherin im Wasser unterwegs ist, verweist darauf, dass Menschen die eigentlichen Eindringlinge in den Lebensraum der Tiere sind. Mit Patrouillen und Aufklärungskampagnen möchte das Team Verhaltensweisen von Mensch und Tier besser aufeinander abstimmen und gefährliche Situationen vermeiden.
Connor fühlt sich zu den intelligenten Meeressäugern besonders hingezogen. Die weiblich geführten Sozialstrukturen der Orcas erinnern sie an ihre eigene Familie mit starken Frauen. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Künstlerin irgendwann ein Studium der Meeresbiologie aufnimmt – sollte ihre Karriere als Sängerin einmal enden.