Amanda Seyfried: Wahre Stärke bedeutet, Hilfe anzunehmen
Die Schauspielerin spricht im Interview über ihre Ängste, die Bedeutung von Vertrauen und warum sie sich auf ihrer Farm am wohlsten fühlt. Für sie ist echter Mut oft leise und unspektakulär.
Amanda Seyfried hat in ihrer Karriere gelernt, dass echte Stärke nichts mit Unabhängigkeit zu tun hat. Im Interview betont die 40-jährige Schauspielerin, dass es mutig ist, zuzugeben, dass man andere Menschen braucht. Besonders in ihrer Ehe mit Schauspieler Thomas Sadoski merke sie, wie wichtig Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind.
Mit ihrer Therapie habe sie gelernt, ihre Ängste anzunehmen statt zu verdrängen. Seyfried litt unter starkem Lampenfieber und musste lange Jahre Theater meiden. Seit sie diese Angst durch professionelle Hilfe bearbeitet hat, fühle sich ihr Leben authentischer an. Besonders seit sie Mutter ist, empfindet sie sich als stärker – nicht trotz, sondern wegen der Verantwortung, die Elternschaft mit sich bringt.
Abseits der Kameras sucht Seyfried ihre Balance auf ihrer Farm im Norden von New Yorks. Dort, zwischen ihren Pferden und der Natur, findet sie zurück zu sich selbst – fernab von Rollen und Erwartungen. Für sie ist das ihr persönliches Paradies.