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Ruth Moschner beschäftigt sich mit ihrer jüdischen Familiengeschichte

10. Oktober 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Die Moderatorin hat Tonaufnahmen ihrer Großtante digitalisiert, die von NS-Verfolgung berichten. Ihre Familie entging knapp der Deportation.

Ruth Moschner setzt sich intensiv mit ihrer Familiengeschichte auseinander. Kürzlich ließ die 49-Jährige alte Tonbänder ihrer Großtante digitalisieren, auf denen diese über ihre Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs spricht. Das Anhören dieser Aufnahmen habe sie stark bewegt, sagte Moschner dem Sender RTL.

Moschners jüdische Großmutter und Großtante standen auf Deportationslisten der Nazis, konnten sich aber retten. Ihre Großtante habe ihr Leben lang große Angst vor Antisemitismus verspürt und erzählt auf den Bändern auch davon, wie Freundinnen verschwunden sind und sie sich selbst verstecken musste. Die Moderatorin betont, dass solche Familiengeschichten zeigen, welche Verantwortung wir aus der Historie ableiten können.

Während Moschner selbst Morddrohungen erhalten hat, führt sie diese nicht auf Antisemitismus zurück. Sie macht vielmehr ihr Geschlecht und ihre öffentliche Präsenz dafür verantwortlich.

H
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