Mette-Marit zu Epstein-E-Mails: 'Ich finde das peinlich'
Norwegens Kronprinzessin reagierte in einem Interview auf Fragen zu ihrer Korrespondenz mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein zunächst unwirsch. Später sprach sie von einer belastenden Phase in ihrem Leben.
Mette-Marit von Norwegen hat sich zu privaten E-Mails mit dem Finanzier Jeffrey Epstein geäußert. Im Interview mit dem norwegischen Sender NRK kam es zu einer emotional aufgeladenen Diskussion, nachdem die Journalisten eine Nachricht aus dem Jahr 2013 ansprachen, in der die Kronprinzessin schrieb, Paris sei "gut für Ehebruch".
Auf Nachfragen reagierte Mette-Marit zunächst gereizt und verwies darauf, dass der Journalist die E-Mail selbst lesen könne. Später relativierte sie ihre Worte als freundschaftlichen Scherz und bekannte: "Ich finde das peinlich." Sie erklärte, die Veröffentlichung der privaten Nachrichten belaste sie erheblich und lasse sie in einem schlechten Licht erscheinen.
Ein überraschendes Geständnis folgte: Mette-Marit gab zu, Epstein als Vertrauensperson während einer "anspruchsvollen Phase" ihres Lebens wahrgenommen zu haben. Experten vermuten, dass sie damit auf die Jahre 2011 bis 2014 anspielt, in denen sie häufig krankgeschrieben war, Termine absagte und mediale Kritik für private Reisen einstecken musste.
Die Kronprinzessin war bereits bei ihrer Hochzeit 2001 mit Kronprinz Haakon öffentlich umstritten, da ihre Vergangenheit als Kellnerin und Party-Besucherin Kritiker aufhorchen ließ. Experten sehen in ihren aktuellen Aussagen einen Hinweis auf die enormen Herausforderungen, die sie in ihrer öffentlichen Rolle bewältigen musste.