Auf eine Frage zu Epstein reagierte Mette-Marit schnippisch

Auf eine Frage zu Epstein reagierte Mette-Marit schnippisch
„Ich finde das peinlich“

Auf eine Frage zu Epstein reagierte Mette-Marit schnippisch

von Nadine Miller

28.03.2026, 08:55 Uhr

28. März 2026 um 08:55 Uhr

Im Interview zu ihrer Epstein-Verbindung zeigte sich Mette-Marit bei einer Frage zuerst schnippisch. Dann sprach sie von einer „anspruchsvollen Phase“ in ihrem Leben.

Mette-Marit reagierte schnippisch auf Epstein-Frage

Im „NRK“-Interview wurde Mette-Marit auf eine E-Mail aus dem Sommer 2013 angesprochen, in der sie Epstein schrieb: „Paris is good for adultery“ (auf Deutsch: „Paris ist gut für Ehebruch“). Auf die Frage nach der Bedeutung reagierte sie zunächst schnippisch und verwies darauf, dass der Journalist die E-Mail selbst gelesen habe und sich ein eigenes Bild machen könne.

Danach räumte sie ein, es sei „nichts Besonderes“ gewesen, lediglich freundschaftliches Geplänkel. Weiter erklärte sie: „Ich möchte natürlich nicht, dass diese E-Mails in der Zeitung landen. Ich finde das peinlich.“ Mette-Marit erklärte, dass die Veröffentlichung der E-Mails sie „undankbar“ wirken lasse und die Veröffentlichung „ziemlich belastend“ für sie sei. 

Anschließend machte sie ein überraschendes Geständnis: „Ich habe wohl eine Phase durchlebt, in der meine Rolle ziemlich anspruchsvoll war. Ich habe Epstein als jemanden erlebt, auf den ich mich in einer anspruchsvollen Phase meines Lebens irgendwie verlassen konnte.“

Auf Nachfrage des norwegischen Senders „TV 2“, was Mette-Marit mit ihrer „anspruchsvollen Phase“ meinte, gab der Hof im Nachhinein keine weiteren Auskünfte.

Mette-Marit von Norwegen am 17. Mai 2024

Mette-Marit von Norwegen am 17. Mai 2024 Photo by Per Ole Hagen/Getty Images

Royal-Experte ordnet Aussage der Kronprinzessin ein

„TV 2“-Experte Ole Jørgen Schulsrud-Hansen bewertet Mette-Marits Aussagen folgendermaßen: Zwischen 2011 und 2014, während ihres E-Mail-Austauschs mit Epstein, war sie oft krankgeschrieben, sagte Termine ab und geriet wegen privater Reisen in die Kritik. Dazu gehörte etwa die private Weltreise der Familie 2010, bei der die Kinder zwei Monate lang nicht zur Schule gingen. Kritik erhielt sie auch für ihre Indienreise, bei der sie mit ihrem Diplomatenpass einem befreundeten homosexuellen Paar bei der Betreuung ihres Leihmutterskindes half.

Schulsrud-Hansen kommentierte: „Es ist nicht verwunderlich, dass man als angeheiratete Königin eine solche existenzielle Krise durchlebt, oder wie sie selbst sagt: dass sie es in dieser Rolle schwer hatte.“

Mette-Marits schwierige Vergangenheit

Schon zu Beginn ihrer Beziehung geriet Mette-Marit unter intensives öffentliches Augenmerk: Bei der Hochzeit 2001 mit Kronprinz Haakon (52) rückte ihre Vergangenheit besonders stark in den Fokus.

Kritiker zweifelten damals daran, dass Kronprinz Haakon seinem Volk ein moralisches Vorbild sein könne, wenn er eine ehemalige Kellnerin und Party-Gängerin heiratet. Es dürfte also nachvollziehbar sein, dass die Anfangsjahre für Mette-Marit von Norwegen herausfordernd waren, sich in ihrer Rolle als Kronprinzessin und im öffentlichen Rampenlicht zurechtzufinden.

Mit Material von Dana Press

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