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Psychologin analysiert: Warum wollen Bushido und Anna-Maria immer mehr Kinder?

17. Januar 2026· Sabrina Kühn

Das Paar plant zwei weitere Kinder via Leihmutterschaft. Eine Expertin hinterfragt die Motive: Geht es um Familienglück oder um emotionale Bedürfnisse, die Kinder nicht erfüllen können?

Bushido und Anna-Maria Ferchichi haben bereits acht Kinder und planen nun zwei weitere über Leihmütter. Während manche das bewundernd sehen, wirft eine psychologische Perspektive unbequeme Fragen auf: Was motiviert ein Paar, eine bereits große Familie kontinuierlich zu vergrößern?

Nach Einschätzung von Narzissmus-Expertin Chris Oeuvray können Kinder für Eltern verschiedene emotionale Funktionen erfüllen – sie geben Struktur, Nähe und das Gefühl von Bedeutung. Problematisch wird es, wenn Nachwuchs nicht als eigenständige Persönlichkeiten, sondern als emotionaler Puffer gegen innere Leere verstanden wird. Ein Muster, das die Psychologin vorsichtig als "Sammeltrieb" beschreibt: der Drang nach mehr Nähe, Bindung und Bestätigung.

Besonders relevant: Die öffentlich bekannten Beziehungsspannungen des Paares in der Vergangenheit. Krisenpaare greifen häufig zu großen Projekten wie Nachwuchs, um ihre Beziehung zu stabilisieren – eine Strategie, die kurzfristig funktionieren, langfristig aber Konflikte eher überdecken als lösen kann. Hinzu kommt die Frage, inwiefern Leihmutterschaft eine Form von Kontrolle über Familiengründung ausdrückt.

Für Oeuvray ist die zentrale Frage: Geht es wirklich um Kinder selbst – oder um das, was sie symbolisieren? Denn während mehrere Kinder an sich kein Problem darstellen, wird es kritisch, wenn sie etwas reparieren sollen, das zwischen Erwachsenen ungeklärt bleibt.

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