Schlecht geschlafen? Das Fernsehen im Bett könnte der Grund sein
Viele Deutsche entspannen sich abends vor dem TV – doch Experten warnen: Das blaue Bildschirmlicht stört die natürliche Melatonin-Produktion und hält uns wach. Welche Routinen wirklich helfen.
Wer abends gerne die Lieblingsserie schaut, um einzuschlafen, tut seinem Körper keinen Gefallen. Forscher der Harvard University und University of Surrey haben nachgewiesen, dass das Licht von Fernsehern, Computern und Handys die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin blockiert. Besonders das blaue Licht verzögert den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus erheblich.
Stattdessen empfehlen Schlafexperten eine bewusste Schlafhygiene: Feste Schlafenszeiten, Entspannungsübungen ohne Bildschirme und körperliche Aktivität tagsüber fördern erholsame Nächte. Auch auf Koffein nach dem Nachmittag sowie Nikotin und Alkohol am späten Abend sollte verzichtet werden. Der Verzicht auf den Mittagsschlaf kann ebenfalls helfen, wenn man nachts nicht einschlafen kann.
Mit solchen bewährten Ritualen lässt sich oft schon mit kleinen Änderungen eine deutliche Verbesserung des Schlafes erzielen – ohne zum Fernseher greifen zu müssen.