Prinz William (43) hatte sich bereits vor seiner Verlobung mit Kate Middleton (44) große Sorgen um die Sicherheit seiner damaligen Freundin gemacht. Wie der Royalautor Russell Myers in seinem neuen Buch „William & Catherine: The Intimate Inside Story“ enthüllt, wandte sich William an seine Großmutter Queen Elizabeth II. (†96) mit der Bitte, Sicherheitsschutz für Catherine zu arrangieren. Die Medien hatten die junge Frau damals massiv verfolgt und bedrängt, was sogar so weit ging, dass sie beinahe ihren Job bei dem Modeunternehmen Jigsaw aufgeben musste. Der enorme Druck durch die Öffentlichkeit brachte Catherine zeitweise sogar dazu, über ein Ende der Beziehung nachzudenken.
Laut Russell hatte die Queen bereits großes Interesse an der Beziehung ihres Enkels gezeigt und erwogen, Catherine „näher in die königliche Familie einzubinden“. William schlug vor, den Sicherheitsschutz für seine Freundin privat zu finanzieren, da die Metropolitan Police Royalty Protection Command keine Steuermittel für den Schutz von nicht-offiziellen Familienmitgliedern verwenden konnte. Doch der königliche Haushalt lehnte den Antrag ab. „Eine Entscheidung wurde vom königlichen Hof getroffen, dass bis zur Verlobung des Prinzen keine Vereinbarung getroffen werden könne“, schreibt der Royalexperte. Erst nach der offiziellen Verlobung im Jahr 2010 erhielt Catherine den gewünschten Schutz.
Die Sorge um Catherine war nicht das einzige Mal, dass William versuchte, für seine große Liebe besondere Regelungen zu erwirken. Zur Hochzeit im Jahr 2011 hatte der Prinz den Wunsch geäußert, dass Kate nicht als „Herzogin“, sondern als „Prinzessin Catherine“ bekannt werden sollte. Auch diese Bitte wurde von seiner Großmutter abgelehnt. William und Kate gelten heute als eines der beliebtesten Paare der britischen Königsfamilie und haben drei gemeinsame Kinder: George (12), Charlotte (10) und Louis (7).
War die Palast-Entscheidung „Schutz erst nach Verlobung“ richtig?



