Donald Trump erklärt rätselhafte Blutergüsse mit fragwürdigem Statement
02.01.2026, 17:32 Uhr
02. Januar 2026 um 17:32 Uhr
Über Donald Trumps Gesundheitszustand wurde zuletzt viel spekuliert. Er äußert sich selbst und offenbart, Medikamente in zu hoher Dosis einzunehmen.
„Meine Gesundheit ist perfekt“, betont US-Präsident Donald Trump (79) in einem neuen Interview mit „The Wall Street Journal„. Das Statement folgt auf eine lange Reihe von Spekulationen, die sich unter anderem nach Auftritten mit Blutergüssen, mit Make-up kaschierten Stellen und Pflastern an den Händen, entsponnen hatten. Zudem hatte es jüngst Berichte gegeben, in denen behauptet worden war, er sei bei öffentlichen Terminen eingeschlafen. Diese Darstellung weist er ebenfalls zurück.
Donald Trump erklärt Blutergüsse an seinen Händen
Eine Sprecherin hatte im vergangenen Jahr bereits erklärt, dass die Blutergüsse an den Händen eine Folge seiner Aspirin-Einnahme sei. Nun präzisiert der 79-Jährige diese Aussage und nennt einen Medikamentenverbrauch, der aufhorchen lässt.
US-Präsident nimmt deutlich höhere Aspirin-Dosis als empfohlen
Der Ehemann von Melania Trump (55) hat bestätigt, dass er seit Jahren mehr Aspirin einnimmt als medizinisch empfohlen – nämlich 325 Milligramm, wie sein Arzt Sean Barbabella ergänzend preisgibt. „Sie sagen, Aspirin ist gut zur Verdünnung des Blutes, und ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fließt“, so Trumps Aussage gegenüber dem „Wall Street Journal“. Seine Ärzte hätten ihm empfohlen, eine geringere Dosis zu nehmen. Aber er sei da „ein wenig abergläubisch“.
Neben der Aspirin-Einnahme würde auch das andauernde Händeschütteln, das sein Job mit sich bringt, zu beanspruchten Händen führen, erklärte eine Sprecherin bereits zuvor. Trump schildert in diesem Zusammenhang nun ein konkretes Ereignis: Als ihn Justizministerin Pam Bondi (60) bei einer Veranstaltung kürzlich mit einem Ring am Handrücken streifte, entstand eine kleine Schnittverletzung.
„Mochte sie nicht“: Er entschied sich gegen Kompressionsstrümpfe
Die eigens angepasste Aspirin-Dosis scheint nicht der einzige Fall zu sein, in dem er sich nicht an die Anweisungen seiner Ärzte hält. Nachdem bei Trump im Sommer 2025 eine „oberflächliche chronische Veneninsuffizienz“ festgestellt worden war, die zu geschwollenen Knöcheln geführt hatte, wurden ihm Kompressionsstrümpfe verschrieben. Wie er mit dieser Empfehlung umging? Er befolgte sie nur kurzzeitig, denn er habe die Kompressionsstrümpfe nicht gemocht, wie er selbst erzählt.
Trump unterzog sich einer Computertomografie
Der US-Präsident sagt zudem, er habe im Oktober eine Untersuchung per Computertomografie (CT) gehabt. Nach Angaben der Zeitung führte einer seiner Ärzte den Scan durch, um mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszuschließen. Es habe keine Auffälligkeiten gegeben, gibt das „WSJ“ den Arzt wieder. Ähnlich äußerte sich das Weiße Haus nach der Veröffentlichung des Berichts.
Schlief er bei öffentlichen Auftritten ein?
Er selbst betont, er sei gesundheitlich in sehr guter Verfassung. Gleichzeitig gibt er jedoch auch an, keinen Sport zu treiben – außer natürlich Golf. „Ich mag das einfach nicht. Es ist langweilig“, urteilt er über andere Sportarten. „Stundenlang auf dem Laufband zu gehen“, das sei einfach nichts für ihn, erklärt er. Was das Thema Schlaf angeht, sagt der US-Präsident: „Ich war noch nie ein großer Schläfer“. So sei er entgegen der Berichte auch nicht bei öffentlichen Auftritten eingeschlafen, sondern habe lediglich die Augen geschlossen und sich entspannt.
mit Material von dpa



