Drohende Arm-Amputation: Anna-Maria Zimmermann stellt sich langjährigem Trauma

Drohende Arm-Amputation: Anna-Maria Zimmermann stellt sich langjährigem Trauma
Ihr drohte Arm-Amputation

Anna-Maria Zimmermann stellt sich langjährigem Trauma

Nico Marsänger

Nico Marsänger

von Nico Marsänger

11.01.2026, 06:21 Uhr

11. Januar 2026 um 06:21 Uhr

Vor gut 15 Jahren stürzte Anna-Maria Zimmermann mit einem Helikopter ab. Jetzt spricht der Schlagerstar über das Trauma, welches sie noch heute belastet.

Schlagerstar Anna-Maria Zimmermann (37), bekannt durch Hits wie „1000 Träume weit“, hat einen entscheidenden Schritt in ihrem Leben gemacht: Nach gut 15 Jahren hat sie ihre Angst überwunden und ist wieder auf Skiern gestanden. Ein Trauma hat sie jahrelang davon abgehalten: Der tragische Hubschrauberabsturz im Jahr 2010.

Anna-Maria Zimmermann bekam von Arzt direkte Drohung

Sie war auf dem Weg zu einem Auftritt, als es im Jahr 2010 zu dem schrecklichen Unfall kam. Zimmermann stürzte mit einem Hubschrauber ab. Der Schlagerstar überlebte, zog jedoch schwere innere Verletzungen und zahlreiche Knochenbrüche davon. Ihr linker Arm ist für immer gelähmt. Sie sehe aus wie Zorro, hat Zimmermann kürzlich über ihren Narben versehenen Körper gesagt. Doch auch seelisch habe sie Narben davon getragen, wie sie nun gegenüber „Bild“ preisgibt.

„Mein Unfallchirurg hatte damals meinen Arm mit großer Mühe wieder zusammenflicken können. Das hat ihn stundenlange Arbeit gekostet“, erzählt sie. Der Arzt habe ihr damals vor allem von einer Sache abgeraten: Skifahren. Laut Zimmermann habe er wörtlich gesagt: „Fällst du noch mal auf den Arm, schneide ich ihn dir oben ab!“

Anna-Maria Zimmermann steht auf den großen Schlagerbühnen.

Anna-Maria Zimmermann steht auf den großen Schlagerbühnen. IMAGO / Bildagentur Monn

Zimmermann steht wieder auf Skiern: „Fühlte sich alles so wunderbar an“

Der Satz ihres Arztes hallt lange Zeit nach. Weiter sagt sie zu „Bild“: „Ich habe mich nie wieder getraut, auf eine Skipiste zu gehen. Das hat mich sehr traurig gemacht, denn ich liebe den Skisport über alles.“ Besonders schmerzhaft sei es für Zimmermann gewesen, als ihre beiden Söhne Matti (7) und Sepp (4) Anfang 2025 zum ersten Mal auf Skiern standen. Während sie ihnen zusah, fühlte sie sich von ihrer eigenen Angst zurückgehalten. „Das tat mir innerlich sehr weh“, sagt sie.

Einige Jahre später hat Zimmermann nun den Entschluss gefasst, sich ihrer Angst zu stellen. Bei einem Skiurlaub in Winterberg lieh sie sich Skier aus, setzte einen Helm auf und fuhr den Berg hinunter. „Das war ein erhebender Moment“ erzählte sie. „Es fühlte sich alles so wunderbar an wie früher.“

Weiterlesen

Weitere Nachrichten