Edith Stehfest rechtfertigt Reality-TV-Auftritt mit Therapiemangel
Die Schauspielerin erklärt ihre Teilnahme beim "Promi-Büßen" damit, keinen Psychotherapie-Platz zu finden. Moderatorin Olivia Jones kritisiert diesen Ansatz deutlich.
Edith Stehfest hat in der RTL-Show "Das große Promi-Büßen" offen über ihre Beweggründe für die Teilnahme gesprochen. Die 30-Jährige machte deutlich, dass sie sich therapeutische Unterstützung für ihren Umgang mit ihrer ADHS-Diagnose wünscht, aber keinen verfügbaren Therapieplatz finden kann. Gleichzeitig verwies sie auf ihre finanzielle Verantwortung als zweifache Mutter und erwähnte die psychische Belastung durch die kürzliche Hospitalisation ihres damaligen Ehemannes.
Im Dschungelcamp war Stehfest zuvor in einen Konflikt mit Mitcamper Pierre Sanoussi-Bliss geraten, nachdem sie einen unangemessenen Scherz über die Bettverteilung gemacht hatte. Bei der "Runde der Schande" zeigte sie Einsicht, begründete ihr Verhalten aber mit ihrer ADHS und der damit verbundenen Reizüberflutung.
Moderatorin Olivia Jones äußerte jedoch Bedenken gegen diesen Ansatz. Sie betonte, dass eine Reality-Show kein geeigneter Ort für therapeutische Arbeit sei. Auch andere Kandidaten kritisierten Stehfest scharf dafür, ihre Erkrankung als "Schutzschild" für ihr Verhalten einzusetzen. Serkan Yavuz sprach von Charakterschwäche, die hinter der ADHS-Diagnose verborgen werde.