„Einfach nur peinlich“: Mette-Marit äußert sich zu Auftauchen in Epstein-Akten

„Einfach nur peinlich“: Mette-Marit äußert sich zu Auftauchen in Epstein-Akten
Sie taucht in Epstein-Akten auf

„Einfach nur peinlich“: Mette-Marit bedauert Kontakt zu Jeffrey Epstein

von Hannah Borchert

31.01.2026, 11:32 Uhr

31. Januar 2026 um 11:32 Uhr

Mette-Marit über Verbindungen zu Jeffrey Epstein: „Es ist einfach peinlich“

Die Veröffentlichung der Epstein-Akten sorgt nicht nur im Fall Andrew für Wirbel. Sie offenbart auch Kontakt zwischen Mette-Marit und Epstein.

Kurz vor dem Prozessbeginn in Oslo erlebt das norwegische Königshaus einen weiteren Paukenschlag: In den neu veröffentlichten Epstein-Akten, die das US-Justizministerium am Freitag (30. Januar) freigegeben hat, taucht auch der Name Mette-Marit von Norwegen (52) mehr als einmal auf. Der einstige Kontakt war bereits zuvor bekannt gewesen, der Hof hatte so schon 2019 in einem Statement erklärt, dass die Kronprinzessin den Kontakt zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) abgebrochen habe. 

Norwegisches Königshaus nimmt Stellung zu Epstein-Akten 

Nun kommen die damaligen Verbindungen erneut auf den Tisch und bringen Kronprinz Haakons (52) Ehefrau in Erklärungsnot. Sie entschuldigt sich in einer Stellungnahme gegenüber der norwegischen „VG„. 

Mette-Marit verbrachte vier Tage in Epsteins Villa 

Die dreifache Mutter wird in den Epstein-Akten zwar erwähnt, doch auf rechtlich relevantes Fehlverhalten lassen die Einblicke in die Dokumente eindeutig nicht schließen. Dennoch offenbaren über tausende Erwähnungen, dass es mehrfach zu Treffen mit dem 2019 verstorbenen Investmentbanker und Sexualstraftäter kam. Unter anderem soll sie mehrere Tage in seiner Villa in Palm Beach verbracht haben und mit seiner Hilfe einen Termin zur Zahnaufhellung in den USA bekommen haben. Weiter zeigen die Akten, dass die beiden sich zahlreiche E-Mail schrieben, in denen sie unter anderem Festtagsgrüße und Buchempfehlungen austauschten. 

Per Mail fragte Jeffrey Epsteins Assistentin Mette-Marit nach einem passenden Termin für eine Zahnaufhellung.

Per Mail fragte Jeffrey Epsteins Assistentin Mette-Marit nach einem passenden Termin für eine Zahnaufhellung. Screenshot/U.S. Justice Department

Die Kronprinzessin ließ sich einen Zahnarzt von ihm empfehlen

Enthüllungen, die angesichts des Marius-Prozesses wohl zum ungünstigsten Zeitpunkt ans Licht kommen. So betreibt der Hof gegenüber „VG“ auch prompt Schadensbegrenzung. Er bestätigt, dass Mette-Marit und eine Freundin vier Tage lang in Epsteins Haus gewesen seien, dementiert aber die Zahnaufhellung. Epstein habe lediglich einen Zahnarzt empfohlen, heißt es so. Auch die Kronprinzessin selbst kommt zu Wort. 

Haakons Ehefrau bedauert ihr „schlechtes Urteilsvermögen“

„Jeffrey Epstein ist selbst für seine Handlungen verantwortlich. Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich Epsteins Hintergrund nicht besser überprüft habe und dass ich nicht schnell genug erkannt habe, was für ein Mensch er war“, gesteht sie ein. Sie bedauere dies zutiefst, erklärt sie und betont noch einmal, die Verantwortung zu übernehmen. „Ich habe schlechtes Urteilsvermögen bewiesen und bereue, dass ich überhaupt Kontakt zu Epstein hatte. Es ist einfach peinlich“, wählt sie deutliche Worte. Zuletzt drückt sie ihr „tiefes Mitgefühl“ und Solidarität mit den Opfern von Jeffery Epstein aus. 

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