Howard Carpendale spricht über Kindheitstrauma
Der 79-jährige Schlagersänger offenbart in seiner kommenden Autobiografie, dass er als Kind sexuell missbraucht wurde. In seinem Buch beschreibt er das traumatische Erlebnis und kritisiert die Reaktion seiner Eltern.
Schlagersänger Howard Carpendale bricht ein langjähriges Schweigen: In seiner Autobiografie "Unerwartet", die Ende November erscheint, schildert der 79-Jährige einen schmerzhaften Vorfall aus seiner Kindheit. Im Alter von zehn Jahren wurde er Opfer sexuellen Missbrauchs durch einen Bekannten seines Vaters.
Der Täter war ein englischer Matrose namens Archie, der die Familie besuchte und die Eltern fragte, ob er mit dem Jungen ins Kino gehen dürfe. Nach dem Kinobesuch kam es im Park zu Übergriffen, die sich in den folgenden Tagen wiederholten. Carpendale beschreibt die Szenen detailliert in seinem Buch und schildert dabei seine Hilflosigkeit als Kind.
Der Künstler wirft seinen Eltern vor, nicht angemessen reagiert zu haben, nachdem er ihnen von den Vorfällen berichtet hatte. Obwohl er ihnen keine Vorwürfe machen möchte, da sie bereits verstorben sind, quält ihn die Frage, wie sie diese Situation zulassen konnten. Carpendale betont, dass der Mann ihm hätte schwere Schäden zufügen können.