Dianas ehemaliger Butler: Im heutigen Königshaus hätte sie es leichter
Paul Burrell ist sich sicher: Prinzessin Diana würde in der modernen Monarchie besser ankommen als in den 1980er Jahren. Die königliche Familie sei heute viel zugänglicher.
Prinzessin Dianas langjähriger Butler Paul Burrell glaubt, dass die verstorbene Königin mit mehr Verständnis rechnen könnte, wenn sie heute ins britische Königshaus eingeheiratet hätte. Damals sei Diana ihrer Zeit einfach zu weit voraus gewesen, erklärt der 67-Jährige in einem neuen Buch über König Charles.
Während Elisabeth II. und der Hofstaat wenig Verständnis für Dianas unkonventionelle Art aufbrachten, hätten ihre innovativen Ideen damals für Unmut gesorgt. Sie verzichtete auf die üblichen Handschuhe und Hüte, suchte aktiv den direkten Kontakt zu Menschen – Verhaltensweisen, die von konservativen Hofangestellten als unangebracht kritisiert wurden. Doch genau diese Nahbarkeit machte Diana zur "Königin der Herzen".
Die heutige Generation der Royals verkörpert hingegen bereits den Wandel, den Diana angestoßen hatte. Prinzessin Kate und Prinz William präsentieren sich deutlich moderner und zugänglicher. Sie teilen persönliche Momente auf Social Media und zeigen sich emotional gegenüber der Öffentlichkeit – ein Stil, der zu Dianas Zeiten noch undenkbar war.