Daniel Schuhmacher rechnet mit DSDS ab: „Man lässt den Sieger fallen“
Deutschland ist im DSDS-Fieber, da rechnet Daniel Schuhmacher mit der Castingshow ab. Der ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner beklagt den fehlenden Support nach dem Ende einer jeweiligen Staffel.
Laut einem Bericht von der Schweizer Nachrichtenseite „Blick“ bemängelt er vor allem die fehlende Nachhaltigkeit bei der Unterstützung der Wettbewerbssieger. Er wirft den Verantwortlichen vor, die Künstler nach dem Finale schnell wieder sich selbst zu überlassen.
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Der Sänger gewann „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2009 und erreichte mit seinem ersten Lied den ersten Platz der Hitparade. Trotz dieses frühen Erfolges endete die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen wie Dieter Bohlen, der sich weiteren Nachwuchs mit Ehefrau Carina vorstellen kann, früher als erwartet.
„Es ist schon so, dass man den Sieger oder auch Kandidaten allgemein fallen lässt. Man findet nur noch statt, wenn man dramatische Storys hat, ob diese nun wahr sind oder nicht. Die Musik spielt da eigentlich keine wirkliche Rolle. Außerdem bekommt man das Image, das man in der Show hatte, nur super schwer los“, erklärt Schuhmacher im Gespräch mit „Blick“.
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Daniel Schumacher kritisiert kommerzielle Interessen bei DSDS
Die Kritik richtet sich gegen die grundlegende Ausrichtung der Sendung, die den Unterhaltungswert über die musikalische Entwicklung stelle. Während das Format durch die Inszenierung der Talente hohe Quoten erzielt, bleibe der langfristige Erfolg der Musiker oft aus. Der Sänger sieht in diesem System eine grundlegende Problematik für junge Talente in der Branche.



