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Ex-König Juan Carlos kritisiert Sohn Felipe in neuer Autobiografie

26. November 2025· Nadine Sommer

In seinen Memoiren rechnet Spaniens ehemaliger Monarch mit seinem Sohn ab. Gleichzeitig äußert sich Juan Carlos wohlwollend über Diktator Franco.

Der 87-jährige Juan Carlos I. hat sich mit einer Autobiografie zu Wort gemeldet. Das Buch "Reconciliación" ist bereits in Frankreich erschienen und kommt im Dezember auch nach Spanien. Darin blickt der Ex-König auf sein Leben und seine Herrschaft zurück.

Ein zentrales Thema sind seine Aussagen zu Francisco Franco, unter dessen Herrschaft Juan Carlos aufwuchs und den er als seinen Mentor betrachtete. In der Autobiografie würdigt er den Diktator als intelligent und respektsvoll. Nach Francos Tod 1975 bestieg Juan Carlos den Thron und leitete Spaniens Übergang zur Demokratie ein. Trotzdem beschreibt er weiterhin Bewunderung für seinen früheren Mentor.

Weniger versöhnlich äußert sich Juan Carlos über seinen eigenen Sohn Felipe. Der amtierende König habe ihm "den Rücken gekehrt" und ihm an Empathie gemangelt, schreibt der Ex-Monarch. Auch die Ehe Felipes mit der Journalistin Letizia Ortiz habe den familiären Zusammenhalt nicht gestärkt. Juan Carlos lebt seit 2014 im Exil in Abu Dhabi, nachdem er wegen mehrerer Skandale abdankte.

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