Ex-Prinz Andrew wollte sein Image mit Naturschutzstiftung retten
Geleakte E-Mails zeigen: Nach dem Epstein-Skandal plante der britische Ex-Prinz offenbar ein ehrgeiziges Rebranding mit einer eigenen Umweltorganisation. Das Projekt scheiterte jedoch.
Der britische Ex-Prinz Andrew hat nach dem Epstein-Skandal offenbar an einem umfassenden Image-Neustart gearbeitet. Wie geleakte E-Mails zeigen, plante er die Gründung einer Naturschutzstiftung namens "The Royal Conservancy", um sich als Umweltschützer zu profilieren – ähnlich wie sein Bruder König Charles III.
Die Pläne waren bereits 2019 in Arbeit, bevor Andrews umstrittenes BBC-Interview und die erneute Festnahme von Epstein die Öffentlichkeit aufwühlten. Potenzielle Geldgeber aus Europa, dem Nahen Osten und den USA sollten sich im Buckingham Palace treffen, um einen mehrjährigen Strategieplan zu entwickeln. Das ehrgeizige Vorhaben scheiterte jedoch an mangelnder Finanzierung und fehlender Unterstützung durch das Kabinettsbüro.
Mittlerweile befindet sich der 66-Jährige in einer schwierigen Lage: Er verlor seinen Prinzentitel, musste seine Residenz verlassen und lebt nun stark isoliert auf der Marsh Farm. Nun drängt die City of London Corporation Andrew dazu, die ihm 2012 verliehene "Freedom of the City" freiwillig zurückzugeben – da eine Aberkennung rechtlich nicht möglich ist.