Redfords Tochter wehrt sich gegen KI-Fälschungen
Nach dem Tod von Robert Redford kursieren manipulierte Videos seiner Beerdigung im Netz. Seine Tochter Amy macht nun deutlich: Es gab noch gar keine öffentliche Trauerfeier.
Künstlich erzeugte Videos von Robert Redfords Beerdigung sorgen für Verwirrung im Internet. Redfords Tochter Amy hat sich nun in einem Instagram-Statement zu Wort gemeldet und klargestellt, dass es bislang noch keine öffentliche Trauerfeier für den verstorbenen Schauspieler gab.
Amy Redford weist darauf hin, dass derzeit mehrere KI-Versionen von Beerdigungen, Würdigungen und angeblichen Familienaussprüchen kursieren, die völlig erfunden sind. Die 55-Jährige kritisiert, dass solche falschen Darstellungen ihrer Familie in dieser ohnehin schwierigen Zeit zusätzlich belastend wirken. Sie appelliert an die Nutzer, sich zu fragen, wie sie sich selbst in einer ähnlichen Situation fühlen würden, und setzt sich für mehr Authentizität ein.
Die Familie arbeitet derzeit an Plänen für eine Gedenkfeier, wie Amy betont. Gleichzeitig bedankt sie sich für die große Unterstützung, die die Familie nach Redfords Tod am 16. September erfahren hat. Der Hollywood-Legende war 89 Jahre alt.