Freundin der Kessler-Zwillinge spricht über deren Gesundheit
Eine langjährige Vertraute der verstorbenen Schwestern berichtet, dass Ellen mit schweren gesundheitlichen Problemen kämpfte. Alice sei dagegen noch relativ fit gewesen, so die Aussage der über 50 Jahre befreundeten Gräfin zu Castell-Rüdenhausen.
Wenige Tage nach dem Tod der Kessler-Zwillinge Alice und Ellen am 17. November geben enge Vertraute neue Einblicke in die Situation der Schwestern. Die langjährige Freundin Gabriele Gräfin zu Castell-Rüdenhausen, die über ein halbes Jahrhundert mit den beiden verbunden war, äußert sich jetzt gegenüber der Presse zum Gesundheitszustand der Künstlerinnen.
Nach Aussage der Freundin hatte Ellen mit erheblichen körperlichen und psychischen Belastungen zu kämpfen. Sie habe unter einem Schlaganfall, Herzproblemen und vor allem unter schweren Depressionen gelitten. Alice dagegen schien laut der Vertrauten körperlich noch besser in Form zu sein und sei von den üblichen Alterserscheinungen betroffen gewesen. Besonders beeindruckt habe die Freundin die veränderte Sanftheit der Schwestern bemerkt, die in ihren letzten Tagen eine liebevolle Ruhe ausgestrahlt hätten.
Die Zwillinge hatten ihren Entschluss zur Sterbehilfe monatelang geplant und ihre engsten Vertrauten zwei Tage vorher mit handschriftlichen Abschiedsbriefen und Schmuckstücken bedacht. In ihrem Testament verfügten sie, dass ihre Asche gemeinsam in einer Urne bestattet werden soll.