Geissens-Überfall: Ermittlungen machen Fortschritte
Ein Jahr nach dem brutalen Raubüberfall auf Robert und Carmen Geiss in Saint-Tropez berichten französische Behörden von Erfolgen bei den Ermittlungen. Drei Verdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft.
Die französische Justiz meldet Fortschritte im Fall des Überfalls auf das Ehepaar Geiss. Wie die stellvertretende Staatsanwältin von Draguignan mitteilte, kommen die Ermittlungen gut voran. Der brutale Vorfall hatte sich in der Nacht zum 15. Juni 2025 in der Villa der Geissens in Saint-Tropez ereignet.
Maskierte Täter waren damals in das Anwesen eingedrungen, bedrohten und verletzten Robert und Carmen Geiss und entwendeten zahlreiche Wertsachen. Bereits vor etwa einem halben Jahr identifizierten die Behörden drei Verdächtige und nahmen sie fest. Sie befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Informationen zu möglichen weiteren Tatverdächtigen oder zum geplanten Prozessbeginn wurden nicht mitgeteilt.
Das Ehepaar kämpft noch immer mit den Nachwirkungen des Überfalls. Beide berichten von anhaltenden psychischen Belastungen und Schlafstörungen. Carmen Geiss teilte zum Jahrestag Aufnahmen von Überwachungskameras und reflektierte die "22 Minuten voller Angst und Hilflosigkeit".