Gina-Lisa Lohfink warnt nach Komplikationen: Po-OP in der Türkei hätte tödlich enden können
Die Reality-TV-Bekanntheit musste sich nach einer misslungenen Schönheitsoperation in der Türkei einer Notoperation unterziehen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Klinik und warnt andere vor den Risiken.
Gina-Lisa Lohfink (39) erlitt nach einem Brazilian Butt Lift in der Türkei im Sommer 2023 erhebliche Komplikationen. Kurz nach dem Eingriff zur Po-Vergrößerung mit eigenem Fettgewebe entwickelte sie hohes Fieber, Schmerzen und Entzündungen. Deutsche Ärzte diagnostizierten später entzündetes Gewebe und verunreinigtes Material, das bis in den Oberschenkel gerutscht war.
Lohfink kritisiert gegenüber der Presse die Standards in der Klinik scharf: "Das ist Massenabfertigung wie am Laufband, ohne Sorgfalt." Sie berichtet auch, dass später herauskam, dass nicht alle dort tätigen Personen ausgebildete Ärzte seien. Der Chirurg Dr. Andreas Dorow in Waldshut (Baden-Württemberg) musste die Materialien in einer mehrstündigen Notoperation entfernen. Das verwendete Aquafilling-Gel habe sich im Körper verlagert und hätte möglicherweise bis ins Gehirn gelangen können.
Nach ihrer Genesung möchte die 39-Jährige andere Menschen aufklären: "So eine OP kann euch das Leben kosten." Sie warnt ausdrücklich vor den Risiken von Schönheitsoperationen im Ausland, besonders wenn diese nicht unter fachgerechter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Ein weiterer Eingriff ist noch geplant.