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Hape Kerkeling warnt vor Verrohung im Netz

16. Juni 2026· Jonas Brinkmann

Der Komiker berichtet von massiven Angriffen im Internet, seit er sich politisch gegen Rechtsextremismus äußert. Gleichzeitig äußert er sich zur Petition für sein Amt als Bundespräsident.

Hape Kerkeling prangert die zunehmende Aggressivität in sozialen Medien an. Der 61-jährige Komiker und Autor beschreibt die Situation als "Stellvertreterbürgerkrieg", den Gesellschaft und Politik bislang nur im digitalen Raum ausfechten. Seit er öffentlich gegen Rechtsextremismus Position bezieht, ist er nach eigenen Worten massiven Hasswellen ausgesetzt.

Kerkeling engagiert sich derzeit als Botschafter für den Christopher Street Day in Leipzig und unterstützt damit die Rechte von queeren Menschen. Er fordert, diese Rechte stärker im Grundgesetz zu verankern und sieht Vielfalt als notwendig für eine gesunde Gesellschaft. Trotz der Anfeindungen betont er die Wichtigkeit, seine Überzeugungen auszusprechen – auch wenn er sich selbst als eher zurückhaltenden Menschen beschreibt.

Eine Online-Petition schlägt den bekannten Horst-Schlämmer-Künstler als Bundespräsident vor. Gefragt nach seinen Ambitionen für das höchste deutsche Staatsamt antwortet Kerkeling selbstbewusst: Angesichts der weltpolitischen Lage traue er sich das durchaus zu.

H
Hitkanal.FM Main
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