Harry Wijnvoord: Zu wenig Geld für "Der Preis ist heiß"
Der langjährige Moderator der RTL-Kultshow blickt kritisch auf seine Anfangszeit zurück. Damals verdiente er deutlich weniger als andere an der Produktion Beteiligte.
Harry Wijnvoord hat in einem Interview Unbehagen über die niedrigen Anfangsgagen bei "Der Preis ist heiß" geäußert. Der 76-Jährige arbeitete zunächst direkt für die Produktionsfirma und erhielt nach eigener Aussage nur bescheidene Bezahlung. Besonders störte ihn die Ungerechtigkeit: Während der Produzent sich luxuriös aus den Einnahmen bediente, musste Wijnvoord selbst seine Hotelkosten tragen.
Besserung kam, als der RTL-Sender von den Verhältnissen erfuhr. "Als RTL davon erfahren hat, war damit Schluss", erklärt der Moderator. Er erhielt daraufhin einen neuen Vertrag direkt beim Sender mit deutlich besseren Konditionen – pro Folge verdiente er dann vierstellige Beträge in D-Mark.
Heute lebt Wijnvoord im Münsterland und beschäftigt sich wenig mit klassischem Fernsehen. Stattdessen nutzt er Streaming-Dienste wie Netflix und YouTube, um sich neue Interessen wie Brotbacken oder Schiffsrestaurierung anzueignen. Die Gameshow präsentierte er von 1989 bis 1997.