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Harry Wijnvoord kritisiert geringe Vergütung bei „Der Preis ist heiß“ | Hitkanal.FM

Harry Wijnvoord kritisiert geringe Vergütung bei „Der Preis ist heiß“

Harry Wijnvoord kritisiert geringe Vergütung bei „Der Preis ist heiß“
Wegen anfänglicher Gage

Harry Wijnvoord kritisiert geringe Vergütung bei „Der Preis ist heiß“

Lisanne Krill

Autorenprofilbild Lisanne Krill

von Lisanne Krill

09.04.2026, 19:26 Uhr

09. April 2026 um 19:26 Uhr

Harry Wijnvoord wurde mit der RTL-Show „Der Preis ist heiß“ zum TV-Star. Doch jetzt äußert er Frust über die Bezahlung. In einem aktuellen Interview berichtet der 76-Jährige von anfänglich niedrigen Gagen.

Harry Wijnvoord (76) berichtet in einem aktuellen Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“, dass seine anfängliche Zeit bei der Kultshow „Der Preis ist heiß“ nur spärlich vergütet wurde.

Zu Beginn habe der 76-Jährige direkt für die Produktionsfirma gearbeitet und dabei vergleichsweise wenig verdient. Besonders ärgerlich sei für ihn gewesen, dass andere deutlich stärker von den Einnahmen profitierten. Der Moderator musste sogar eigene Ausgaben tragen: „Der Produzent hat sich von den Gewinnen ein Schlösschen in der Toskana gekauft. Ich dagegen musste sogar mein Hotel selbst bezahlen“, berichtet Wijnvoord. 

Harry Wijnvoord

„Der Preis ist heiß“-Legende Harry Wijnvoord moderierte die nie ausgestrahlte Schlagershow IMAGO / Panama Pictures

Harry Wijnvoord: „Als RTL davon erfahren hat, war damit Schluss“

Doch Wijnvoord  berichtet in dem Interview auch, dass er später einen besseren Vertrag direkt bei RTL bekommen habe. „Als RTL davon erfahren und meine Gage gesehen hat, war damit Schluss – ich habe dann einen besseren Vertrag direkt bei RTL bekommen“. Danach habe er pro Folge für „Der Preis ist heiß“, vierstellige Beträge in D-Mark erhalten.

Mittlerweile lebt Harry Wijnvoord mit seiner Frau im Münsterland und hat sich weitgehend vom klassischen Fernsehen abgewandt. Lineare Programme spielen in seinem Alltag kaum noch eine Rolle. Stattdessen nutzt er Streaming- und Videoplattformen, um sich neue Fähigkeiten anzueignen. „Ich schaue nur noch auf dem Laptop: Netflix, Youtube“, so der 76-Jährige in dem Gespräch. Weiter ergänz er: „Ich schaue mir dann an, wie man Brot backt oder ein Schiff restauriert“.

Harry Wijnvoord wurde von RTL-Unterhaltungschef Jochen Filser entdeckt, der nach einem passenden Moderator für die neue werktägliche Gameshow „Der Preis ist heiß“ suchte – der deutschen Version der US-Show „The Price Is Right“. Nach erfolgreichen Probeaufnahmen erhielt Wijnvoord den Job und präsentierte die Sendung von 1989 bis 1997.

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