Loredana Wollny: Hochschwanger und getrennt von Familie
Die schwangere Tochter von Silvia Wollny kämpft mit Nierenproblemen und sitzt in Deutschland fest – während ihr Mann und Sohn in der Türkei auf ein Visum warten. Ein Kampf gegen Bürokratie in einer kritischen Situation.
Loredana Wollny durchlebt derzeit eine belastende Zeit: Die 21-Jährige erwartet ihr zweites Kind, kämpft aber mit akuten Nierenproblemen und befindet sich deshalb in Deutschland in medizinischer Behandlung. Ihr Ehemann Servet und ihr zweijähriger Sohn Aurelio können nicht zu ihr reisen – sie sitzen in der Türkei fest.
Grund für die Trennung ist ein abgelehntes Visum für Servet, das bereits seit zwei Jahren beantragt ist. Obwohl das Paar zuletzt alle erforderlichen Unterlagen eingereicht hat – einschließlich ärztlicher Nachweise für die Risikoschwangerschaft – erhalten sie bis heute keine Rückmeldung. Die Behörde hatte damals Bedenken geäußert, dass der Ehemann möglicherweise nicht in die Türkei zurückkehren könnte.
Loredana beschreibt die Situation als psychisch kaum auszuhalten. Sie fühle sich hilflos und allein gelassen, sagte sie. Auch ihre Mutter Silvia Wollny ist tief betroffen und kritisiert die Verzögerung: Für Servet seien alle Sicherheiten gegeben, er würde wirtschaftlich unabhängig sein. Die Familie hofft nun auf baldige Klärung, bevor das Baby kommt.