Hof soll Kontakte von Mette-Marit von Norwegen offenlegen

Hof soll Kontakte von Mette-Marit von Norwegen offenlegen
Forderungen wegen Epstein-Skandal

Hof soll Kontakte von Mette-Marit von Norwegen offenlegen

von Nadine Miller

04.02.2026, 20:03 Uhr

04. Februar 2026 um 20:03 Uhr

Eine Organisation hat Mette-Marit bereits als Schirmherrin abgesetzt, weitere verlangen in einem Brief vom Palast Aufklärung im Epstein-Skandal.

Die Kritik an Kronprinzessin Mette-Marit (52) nimmt weiter zu. Drei Organisatoren fordern in einem offenen Brief vom norwegischen Hof vollständige Transparenz über Art und Umfang ihrer früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein (†66) und wollen wissen, was der Palast wann wusste.

Organisationen verlangen in offenem Brief Antworten

Sie verlangen konkrete Antworten darauf, wie die Beziehungen tatsächlich aussahen, berichtet der norwegische Sender „VG“ am Mittwoch (4. Februar).

Dabei gehe es nicht um eine persönliche Verurteilung, sondern um das Vertrauen in die Institution Monarchie, wie „Dana Press“ berichtet. Eine Reaktion des Königshauses steht bislang aus. Mette-Marit steht aktuell Schirmherrschaften über zahlreiche gesellschaftliche Organisationen vor, deren Zahl und Zusammensetzung sich künftig noch ändern könnte.

Im Video oben seht ihr, was Mette-Marit über die Epstein-Verbindungen sagt.

Die Organisation erklärte, die bekannten Informationen der Kronprinzessin über ihre Verbindung zu Epstein seien nicht mit den Werten des Preises und dem Schutz von Betroffenen sexueller Gewalt vereinbar.

Der Schritt löste eine breite Debatte aus und könnte Signalwirkung haben: Mehrere weitere Organisationen, bei denen Mette-Marit derzeit noch Schirmherrschaften innehat, prüfen derzeit ihre Zusammenarbeit oder haben Krisentreffen einberufen. Eine endgültige Entscheidung steht dort noch aus.

Haakon von Norwegen, Ingrid Alexandra von Norwegen und Mette-Marit von Norwegen am 10. Dezember 2025

Haakon von Norwegen, Ingrid Alexandra von Norwegen und Mette-Marit von Norwegen am 10. Dezember 2025 Photo by Ole Berg-Rusten / NTB / AFP via Getty Images

Kronprinzessin Epstein-Skandal verwickelt

Die erneute Aufmerksamkeit auf Mette-Marits Epstein-Kontakte folgte auf die Veröffentlichung neuer US-Dokumente Ende Januar 2026. In den Dokumenten wird die Kronprinzessin über 1.000 Mal erwähnt, die beiden sollen regen Mail-Austausch gehabt haben.

Die Situation verschärft sich zusätzlich durch den zeitgleichen Beginn des Prozesses gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29). Die Anklage umfasst unter anderem Gewaltvorwürfe, Drohungen unter Einsatz eines Messers sowie die Missachtung einer gerichtlichen Schutzanordnung. Das Gericht hat für das Verfahren 24 Verhandlungstage angesetzt, an denen mehr als 50 Zeuginnen und Zeugen aussagen sollen. Das Urteil wird für den 19. März erwartet – im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 16 Jahre Freiheitsentzug.

Welche Folgen die Skandale langfristig für Mette-Marits weiteren Ehrenämter und die norwegische Monarchie im Allgemeinen haben wird, ist derzeit offen.

Mit Material von Dana Press

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