Alina Bähr über Mutterschaft: Liebe und der Wunsch nach Freiheit
Die BUNTE-Chefredakteurin spricht offen über ihre neuen Erfahrungen als Mutter. Sie liebt ihr Baby – braucht aber auch Momente für sich selbst.
Alina Bähr ist vor wenigen Wochen erstmals Mutter geworden. In einem persönlichen Text berichtet die BUNTE-Chefredakteurin nun von den widersprüchlichen Gefühlen, die sie seit der Geburt ihres Kindes begleiten. Obwohl sie ihre tiefe Liebe zum Baby spürt, beschreibt sie auch den Wunsch nach Pausen – nach Momenten, in denen sie einfach nur sie selbst sein kann.
Acht Wochen nach der Geburt besuchte Bähr erstmals wieder ein gesellschaftliches Event. Bei einem Dinner in Berlin erlebte sie ihre Rückkehr in die Erwachsenenwelt als gleichzeitig beglückend und überraschend anstrengend. Sie habe sich zunächst verloren gefühlt, berichtet sie, suchte nach den richtigen Worten und griff instinktiv nach einer Babyflasche, die gar nicht da war. Doch mit der Zeit gewann sie ihre alte Identität zurück – und genoss es, wieder Frau statt nur Mutter zu sein.
Bähr betont, dass solche Gefühle völlig normal und kein Zeichen von mangelnder Liebe sind. Das Schuldgefühl, das danach folgt, sei das eigentliche Problem. Sie ist überzeugt: Liebe und das Bedürfnis nach Pausen schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Regelmäßige Auszeiten seien notwendig, um als Mutter wieder ganz da sein zu können.