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Wendepunkt im Block-Prozess: Angeklagter gesteht Entführung ein

18. September 2025· Miriam Scholz

Ein israelischer Kampfsportler hat im Verfahren um die Entführung der Kinder von Unternehmerin Christina Block ein vollständiges Geständnis abgelegt. Seine Anwältin fordert nun auch Block auf zu gestehen – diese bestreitet jedoch jede Beteiligung.

Im Prozess um die Entführung der Kinder von Unternehmerin Christina Block gibt es einen bedeutsamen Entwicklung: Ein israelischer Kampfsportler, der unter den Angeklagten ist, hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. Nach Angaben von RTL räumte der Mann ein, die Kinder gewaltsam vom Vater fortgebracht zu haben. Sein Anwalt begründet den Schritt damit, dass sein Mandant den Prozess beschleunigen und den Kindern damit eine belastende Aussage ersparen möchte.

Die Geständigumwandlung schafft Spannungen zwischen den Angeklagten. Während der Israeli den Fall schnell beilegen möchte, bestreitet Christina Block weiterhin jede Beteiligung. Ihre Verteidiger erklären, dass sie unmöglich etwas gestehen könne, da sie nicht in die Tat verwickelt sei. Die Anwälte der Nebenklage sehen in dieser Unstimmigkeit ein Zeichen von Uneinigkeit unter den Verdächtigen.

Der Fall geht auf eine Silvesternacht zurück, in der die Kinder Klara und Theodor vom Vater getrennt wurden. Ermittlungen deuten auf ein größeres Netzwerk hin – einer der Verdächtigen gab sogar an, für eine vermeintliche staatliche Mission tätig gewesen zu sein. Ob auch Christina Block in dieses Netzwerk verstrickt ist, bleibt Gegenstand des Verfahrens.

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