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Ina Müller befürwortet assistierte Sterbehilfe

19. November 2025· Miriam Scholz

Die Moderatorin setzt sich öffentlich für das Recht auf selbstbestimmtes Sterben ein. Sie plant, einem Sterbehilfe-Verein beizutreten – als Vorsorge für ihr eigenes Leben.

Ina Müller hat sich in einem Interview der Talkshow "3nach9" deutlich zur Sterbehilfe geäußert. Die Moderatorin befürwortet die Möglichkeit des assistierten Suizids und möchte sich dafür organisatorisch vorbereiten. Als alleinlebende Frau in der Großstadt sieht sie sich in einer anderen Situation als frühere Generationen, die von Familie umgeben waren. "Ich muss das irgendwie planen", erklärt Müller ihre Position.

Konkret plant die 63-Jährige, einem Sterbehilfe-Verein beizutreten. Sie habe die Statuten durchgelesen und halte dies für sinnvoll – unabhängig davon, ob sie krank oder gesund sei. Für Müller ist es ein wichtiges Prinzip, dass Menschen in Deutschland zwar während ihres Lebens frei entscheiden können, aber nicht immer über die Umstände ihres Todes bestimmen dürfen.

Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2020 ist assistierter Suizid unter bestimmten Bedingungen legal. Dies war auch das Verfahren, für das sich jüngst die Kessler-Zwillinge entschieden haben. Müller sieht darin einen wichtigen Fortschritt gegenüber der früheren Praxis, Menschen in solchen Situationen in die Schweiz ausweichen zu lassen.

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Hitkanal.FM Main
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