Scharrenbach kämpft gegen Krebs: "Ein absolutes Biest"
Nordrhein-Westfalens Ministerin Ina Scharrenbach setzt ihre Arbeit fort – trotz Krebsdiagnose im Sommer. Im Interview spricht sie offen über ihre Erkrankung und die Tablettentherapie.
Die CDU-Politikerin Ina Scharrenbach arbeitet wieder in ihrem Ministeramt für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen. Seit ihrer Krebsdiagnose im Juni führt die 49-Jährige eine Tablettentherapie durch, nachdem die Chemotherapie nicht den erhofften Erfolg brachte. Geheilt ist sie noch nicht, wie sie in einem aktuellen Interview betont.
Entdeckt wurde die Krankheit zunächst als vermeintliche Lungenentzündung. Nach weiteren ärztlichen Untersuchungen stellte sich heraus, dass Scharrenbach an beidseitiger Lungenembolie und Krebs litt. Sie hatte sich bewusst dafür entschieden, ihre Erkrankung öffentlich zu machen statt sie zu verheimlichen. Diese Offenheit sei wichtig gegenüber ihrer Partei und den Wählerinnen und Wählern gewesen.
Zu ihrer Rückkehr in den aktiven Dienst sagte die Ministerin, dass die anfängliche Rücksichtnahme anderer inzwischen vorbei sei. Trotz der schweren Erkrankung möchte Scharrenbach ihre fünfjährige Amtszeit vollständig erfüllen. Sie betonte, dass ihre berufliche Erfüllung in dieser Aufgabe liegt und ihre Wurzeln im Ruhrgebiet ihre Stabilität bieten.