„Jeder hat doch einen Pool“ – Amira Aly alarmiert über Luxusleben ihrer Söhne
Amira Alys Söhne wachsen mit einem äußerst privilegierten Lebensstandard auf. Die Influencerin sorgt sich über die Folgen und will nun gegensteuern.
Moderatorin und Influencerin Amira Aly (33) lässt ihre Follower gern an ihrem luxuriösen Lebensstil teilhaben. Über Monate hat sie sich in Köln ihr Traumhaus gebaut, das über zahlreiche Finessen wie beispielsweise zwei Küchen verfügt. Bei Instagram hat sie dies ausführlich dokumentiert.
In der jüngsten Folge ihres Podcasts „Iced Macho Latte“, den sie gemeinsam mit Paula Lambert präsentiert, macht sich die 33-Jährige nun Gedanken, wie sich der äußerst privilegierte Lebensstandard auf ihre fünf und sechs Jahre alten Söhne auswirkt. Sie stammen aus der geschiedenen Ehe mit Comedian Oliver Pocher (47). Auch in seinem Zuhause mangelt es den Jungs an nichts, im Gegenteil. Gerade verbrachten die Kinder mit ihrem Papa einen Urlaub auf Bali.
Amira Aly alarmiert über Luxusleben ihrer Söhne: „Die haben gar keinen Plan“
Es beschäftige sie, dass ihre Kinder gerade „sehr behütet und gefühlt in einer Bubble (Blase, d. Red.)“ groß würden, so Amira. Ihre Söhne gingen auf eine Privatschule, auf der sie von „typischen Privatschulkindern und -eltern“ umgeben seien. Zwar seien ihre Freunde „normale Leute“. „Aber trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass die gar keinen Plan haben“, so die 33-Jährige über den Nachwuchs.
Dass die Realität der meisten anderen Menschen ganz anders aussehe als ihr Leben, das ist den Jungs ihren Worten zufolge nicht bewusst. Als Beispiel nennt sie einen Besuch ihrer Söhne bei der Oma – Amiras Mutter – in Österreich, wo sie auch übernachtet hätten. „Die wohnt in einem ganz normalen Wohnkomplex, wo ich ja auch schon gelebt habe als Kind. Da gibt es ja noch Kellerabteile.“
„Ich muss reagieren!“ – Amira Aly sieht bei ihren Kindern Handlungsbedarf
Ihre Mutter sei einmal mit den Enkelkindern in den Keller gegangen, weil sie etwas gesucht hätten. „Und da gucken meine Kinder meine Mama an und fragen sie, ob das ein Hotel ist“, schildert Amira das für sie alarmierende Ereignis. „‚Oma, ist das ein Hotel? Und warum sind hier andere Menschen in diesem Haus?‘ Überleg‘ dir das mal!“, zeigt sich die 33-Jährige im Gespräch mit Paula Lambert entgeistert, fügt jedoch selbstkritisch an: „Aber woher sollten sie es denn auch kennen? Sch***, ich muss reagieren.“ Die zweifache Mama sieht Handlungsbedarf.
Lambert merkt an: „Die Frage ist natürlich wie, wenn du niemanden mehr kennst, der in einer Mietwohnung wohnt.“ Amira Aly hebt daraufhin hervor, dass der beste Freund eines ihrer Söhne in einer Wohnung wohne. Der Haken: „Wir sind nur superselten bei denen oder nie bei denen.“ Paula Lambert betont: „Dann musst du mal öfter zu denen gehen. Dass die wissen, dass man nicht auf hunderten von Quadratmetern wohnt, sondern manchmal eben auch nur auf 60 zum Beispiel.“
„Aber jeder hat doch einen Pool“
Und noch weiteren Luxus hielten ihre Söhne für alltäglich, erzählt Amira. „Auch [der] Pool.“ Ihre Söhne hätten sie gefragt, warum sie im Garten des neuen Hauses noch kein Schwimmbad hätten. „‚Mama, warum hast du keinen Pool?‘ – ‚Entschuldigung? Ich habe gerade ein Haus gebaut'“, schildert sie aus dem Gespräch. Darauf habe sie vom Nachwuchs die Antwort erhalten: „‚Aber jeder hat doch einen Pool.'“ Sie habe versucht klarzustellen: „Nein, es hat auch nicht jeder ein Haus, und es hat auch nicht jeder einen Aufzug wie dein Papa im Haus, es hat auch nicht jeder einen Tennisplatz im Garten wie dein Papa, das ist ja voll utopisch.“
Sie räumt ein: „Also, es ist jetzt nicht so, dass ich bescheidener gebaut habe. Aber für die ist das selbstverständlich, und das muss jetzt schleunigst geändert werden.“ Paula Lambert empfiehlt eine U-Bahnfahrt beispielsweise durch Berlin als „Realitycheck, den man sich geben sollte auch als Kind, um festzustellen: Wie ich lebe, ist vielleicht nicht normal.“
Amira Aly will mit Söhnen ehrenamtlich aktiv werden
Tatsächlich habe ihr Lebensgefährte, ProSieben-Moderator Christian Düren, genau das mit den Kindern gemacht, als sie vor etwa einem Jahr für die SAT.1-Sendung „Das große Promibacken“ vier Wochen lang in Berlin gewesen sei. Er habe damals gesagt: „Die müssen mal U-Bahn fahren lernen, die müssen das mal.“ Die Erfahrung hinterließ Eindruck, allerdings eher positiver Natur –die Kinder hätten das „sensationell“ gefunden, erinnert sich die 33-Jährige.
Amira Aly plant mehr, um ihren Söhnen klarzumachen, dass ihr Lebensstil keineswegs dem Durchschnitt entspricht. „Ich habe gestern Abend wirklich im Bett gelegen, und ich dachte mir: Gibt es denn etwas, was ich zusammen mit den Kindern ehrenamtlich machen könnte?“

Amira Aly: „Die sollen wissen, dass es Kinder gibt, die im Heim sind“
Sie habe daran gedacht, mit ihren Söhnen beispielsweise im Obdachlosenheim zu helfen und Suppen auszuteilen. „Die sollen das wissen. Die sollen auch wissen, dass es kranke Kinder gibt. Die sollen auch wissen, dass es Kinder gibt, die im Heim sind.“ Eine andere Möglichkeit sei es, mit den Jungs deren Spielsachen auszusortieren und sie in einem Heim abzugeben. „Irgendein Ritual, dass die das lernen.“ Sie wolle bei ihnen ein Verständnis schaffen, „dass es andere gibt, die es nicht so leicht im Leben haben“. Dabei gebe es viele Wege. „Ich weiß nur noch nicht, welchen ich wählen werde für die Kinder.“ Vielleicht werde sie mehreres ausprobieren.
In der vergangenen Woche hatte Amira Aly sich erstmals zu den Gerüchten über eine heftige Liebeskrise bei Christian Düren und ihr geäußert. Sie stellte klar, dass „alles gut“ sei. Auch berichtete sie von einem Besuch bei einer Wahrsagerin, die ihr prophezeit habe, dass sie in diesem Frühjahr schwanger werde und im Sommer heiraten werde. In der aktuellen Folge ihres Podcasts erläutert sie nun, warum sie sich ein weiteres Kind mit Christian Düren gut vorstellen könne. Auf eine erneute Schwangerschaft freue sie sich nach ihren bisherigen Erfahrungen aber nicht.



