Jodie Foster (63) hat in einem neuen Interview eine erschreckende Erinnerung aus ihrer Zeit als Kinderdarstellerin geteilt: Die Schauspielerin berichtete dem Modemagazin W, dass sie am Set des Films „Napoleon und Samantha“ von einem Löwen gepackt und durchgeschüttelt wurde. Der Vorfall ereignete sich zwischen zwei Takes, als sie etwa achteinhalb oder neun Jahre alt war. „Der Löwe hob mich hoch, schüttelte mich durch, bewegte mich horizontal und ließ mich dann fallen“, erinnerte sich Jodie. Ein Trainer soll „Lass los“ gerufen haben, worauf das Tier sie aus dem Maul fallen ließ. Danach ging es für Untersuchungen ins Krankenhaus – und später zurück ans Set.
Im Interview erklärte die Darstellerin, sie habe „viele Narben“, darunter zwei perfekte Einstiche auf jeder Hüftseite als Andenken an die Attacke. An vieles erinnere sie sich nur wie durch einen Schock-Schleier: Sie sah die Mähne nach vorne schnellen, spürte, wie das Tier sie seitlich drehte, und beobachtete, wie das ganze Kamerateam zur Seite sprang – mitsamt ihren Geräten. Besonders eindrücklich: Nach der Freigabe durch die Ärzte stand sie erneut mit demselben Löwen vor der Kamera – diesmal trug sie einen Hahn im Arm. „Ich sah den Löwen den Kopf drehen, als wäre er im Begriff, auf mich zuzugehen, und ich warf den Hahn und rannte“, erzählte sie.
Dieses Erlebnis begleitet Jodie bis heute als prägende Kindheitserinnerung. „Das war wahrscheinlich das gruseligste Ereignis, das mir jemals am Set passiert ist“, gab sie offen zu. Die Narben des Angriffs, so erklärte sie, sind noch immer auf ihrer Haut, wenn auch weniger sichtbar. Trotz des traumatischen Vorfalls hat sie ihre Leidenschaft für das Filmemachen nie verloren. Der Film selbst, der die Geschichte zweier Kinder und eines Löwen erzählt, bleibt ein besonderes Kapitel in ihrer Karriere und zeigt, wie außergewöhnlich ihre Erfahrungen vor und hinter der Kamera gewesen sind.
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