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Eiskunstläuferin Katarina Witt: Neue ARD-Doku enthüllt Überwachung seit Kindheit

26. November 2025· Sabrina Kühn

In einer mehrteiligen Dokumentation blickt die ehemalige Olympiasiegerin auf ihre Zeit in der DDR zurück. Überraschend: Bereits mit sieben Jahren wurde sie von der Stasi beschattet.

Die Eiskunstläuferin Katarina Witt war eines der prominentesten Aushängeschilder der DDR. Mit zwei Olympiatiteln und vier Weltmeistertiteln gehörte sie zu den erfolgreichsten Sportlerinnen ihrer Zeit. In der neuen mehrteiligen ARD-Dokumentation "Being Katarina Witt" (ab 27. November in der ARD-Mediathek) erzählt die heute 49-Jährige erstmals ausführlich von ihrem Leben zwischen sportlichem Ruhm und politischer Kontrolle.

Besonders bemerkenswert ist das Ausmaß der Überwachung: Witts Stasi-Akte zeigt, dass sie bereits mit sieben Jahren beschattet wurde. Der operative Vorgang trug den Namen "Flop". Ex-Eiskunstläufer Jan Hoffmann äußert sich in der Doku deutlich kritisch: "Mit sieben Jahren, jemanden zu beschatten, finde ich pervers." Witt selbst hat inzwischen Frieden mit dieser Vergangenheit gefunden und nimmt die Existenz ihrer Akten "nur noch mit Sarkasmus" hin.

Neben der staatlichen Überwachung offenbaren sich auch harte Trainingsmethoden ihrer Trainerin Jutta Müller. Witts eigene Aussage macht die Strenge deutlich: "Leistungssport ist halt kein Spaziergang durch den Wald." Trotz aller Privilegien, die ihr Status als Top-Athletin mit sich brachte, habe ihr das DDR-Regime auch "großen Herzschmerz" bereitet – etwa als die Politführung ihre Beziehung zu einem Musiker beendete.

H
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