Katja Burkard beschreibt RTL-Kündigungen als "einen der schwärzesten Tage"
Die "Punkt 12"-Moderatorin spricht über die dramatischen Folgen der Massenentlassungen bei RTL. Hunderte Mitarbeiter verloren ihren Job – viele kollabieren psychisch.
Katja Burkard, seit knapp drei Jahrzehnten Gesicht des RTL-Mittagjournals "Punkt 12", hat sich in einem Podcast-Interview zur aktuellen Kündigungswelle des Senders geäußert. RTL streicht derzeit 600 Stellen im Zuge einer grundlegenden Neuausrichtung.
Die 60-Jährige beschreibt die Situation als "ganz, ganz schrecklich" und berichtet von dramatischen Szenen am Tag der Kündigungen. Per E-Mail wurden Mitarbeiter zwischen 14 und 16 Uhr darüber informiert, ob sie ihren Job behalten oder verlieren würden. Burkard zufolge brachen Kollegen unter der psychischen Belastung zusammen, es habe sogar Rettungswagen-Einsätze gegeben.
Die Moderatorin verweist auch auf die veränderte Branchensituation. Während es in den 2000er Jahren noch Ausweichoptionen zu anderen Sendern gab, ist die Lage heute angespannter. Das klassische Fernsehen verliere an Bedeutung, was Neuanstellungen für Betroffene erschwert.