König Charles lehnt Treffen mit Epstein-Opfern ab
Während seiner USA-Reise im April will König Charles III. keine Überlebenden von Jeffrey Epsteins Verbrechen treffen. Der Palast begründet dies mit möglichen Auswirkungen auf laufende Ermittlungen.
König Charles III. und Königin Camilla reisen Ende April in die Vereinigten Staaten. Doch ein geplantes Treffen mit Opfern des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wird es nicht geben, wie der Palast nun bekräftigte. Trotz wiederholter Forderungen von verschiedenen Seiten bleibt der königliche Terminkalender in dieser Frage unverändert.
Der Palast rechtfertigt die Absage damit, dass ein solches Treffen laufende polizeiliche Ermittlungen und rechtliche Verfahren gefährden könnte – und dies würde letztlich den Überlebenden selbst bei ihrer Suche nach Gerechtigkeit schaden. Auch US-Abgeordnete und die Familie von Virginia Giuffre, einem bekannten Opfer Epsteins, hatten Charles aufgefordert, den Betroffenen Gehör zu schenken.
Im Hintergrund der Diskussion steht König Charles' Bruder Prinz Andrew, dessen enge Verbindung zu Epstein zur Krise der britischen Monarchie führte. Andrew legte seinen Titel ab und musste sein Anwesen räumen. Experten vermuten, dass ein Treffen des Königs mit den Opfern als symbolisches Schuldeingeständnis ausgelegt werden könnte – weshalb der Palast diesen Weg konsequent ablehnt.