Haftbefehl spricht über Drogenrückfall nach Netflix-Doku
Der Rapper gesteht in seinem Podcast, unmittelbar nach den Dreharbeiten zur Netflix-Dokumentation erneut in schwere Suchtprobleme geraten zu sein. Der Tod seines besten Freundes Xatar führte zu einem Zusammenbruch.
Rapper Haftbefehl hat öffentlich eingestanden, dass er kurz nach der Veröffentlichung seiner Netflix-Dokumentation einen massiven Drogenrückfall erlitten hat. In seinem RTL+-Podcast "Nina & Aykut" sprach der 40-Jährige erstmals offen über diese schwierige Phase und den intensiven Konsum von Kokain, Cannabis und Alkohol in den Monaten nach den Dreharbeiten.
Ein besonders tragischer Auslöser für den Absturz war der plötzliche Tod seines langjährigen Freundes und Mentors Xatar im Mai 2025. Der Musikproduzent wurde im Alter von 43 Jahren in seiner Wohnung gefunden. Der Verlust führte bei Haftbefehl zu einem psychischen Zusammenbruch, in dessen Folge er im Juli 2025 sogar in ein Koma fiel. Die Langzeitfolgen des Drogenkonsums waren auch physisch sichtbar – eine notwendig gewordene Operation an seiner Nase im Januar 2026 machte das Ausmaß des Missbrauchs deutlich.
Inzwischen gibt es positive Entwicklungen: Nach einem sechswöchigen Entzugsprogramm scheint der Künstler wieder auf stabilem Kurs zu sein. Für 2026 sind mehrere große Live-Auftritte geplant, darunter Arena-Konzerte und sein Auftritt beim Gedenkkonzert für Xatar in Köln im Mai.