Lagree anstatt Pilates: Darum lieben Stars dieses Core-Training
von Jolie.de
21.04.2026, 19:31 Uhr
21. April 2026 um 19:31 Uhr
Stars aus L.A. schwören auf Lagree für einen definierten Körper. Auch du kannst mit dieser Methode gezielt Muskeln aufbauen und deinen Körper sichtbar straffen.
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Lagree wurde von Sébastien Lagree in Los Angeles entwickelt und verbreitete sich zunächst über Kontakte in die direkte Hollywood-Szene. Trainiert wird in Boutique-Studios auf einem Gerät, das auf den ersten Blick an einen übergroßen Pilates-Reformer erinnert: den Megaformer. Spätestens bei den ersten Übungen wird jedoch deutlich, dass es sich um eine deutlich intensivere Trainingsform handelt.
Im Unterschied zum klassischen Pilates, das vor allem auf fließende Bewegungen und allgemeine Körperkontrolle setzt, kombiniert Lagree sehr langsame, kontrollierte Übungen mit einem konstanten Widerstand und gezielt eingesetzter Instabilität. Die Methode zielt darauf, die Muskulatur zu kräftigen, zu straffen und zu definieren, ohne dabei die Gelenke übermäßig zu belasten.
Typische Bewegungen sind Planks, Lunges, Squats und Liegestütz, die auf dem Megaformer in einem minimalen Bewegungsradius ausgeführt werden. Entscheidend ist die vergleichsweise lange Zeit, in der die Muskeln unter Spannung stehen. Diese „Time under Tension“ macht das Training wesentlich anspruchsvoller, als es von außen wirkt und fast alles findet in sehr langsamen Bewegungen statt.
Wie der Megaformer den Körper fordert
Der Megaformer besitzt eine gleitende Plattform, die für eine ständige leichte Instabilität sorgt. Dadurch müssen nicht nur die großen Muskelgruppen arbeiten, sondern auch tief liegende Stabilisatoren, etwa rund um Rumpf und Hüfte. Damit werden mehrere Bereiche gleichzeitig angesprochen: Kraft, Muskel-Ausdauer, Flexibilität und Core-Stabilität.
Die Kombination aus Widerstand, Instabilität und langsamer Ausführung macht das Training besonders intensiv. Während der gesamten Übungseinheit bleibt der Körper gefordert, Ausweichbewegungen oder „Schummeln“ fallen durch die Instabilität schnell auf. Selbst bekannte Übungen fühlen sich auf dem Megaformer deutlich herausfordernder an.
Warum Lagree als so intensiv ist
Wer Lagree zum ersten Mal ausprobiert, ist häufig überrascht, wie anstrengend das Training ist – obwohl weder mit hohen Zusatzgewichten gearbeitet wird noch schnelle Sprung- oder Laufsequenzen vorkommen. Stattdessen werden die Bewegungen bewusst verlangsamt und auf einen sehr kleinen Bewegungsradius begrenzt.
Diese Mikrobewegungen sorgen dafür, dass die Muskulatur nahezu ununterbrochen unter Spannung steht. Es gibt kaum echte Pausen, und auch die Übergänge zwischen den einzelnen Übungen sind so gestaltet, dass die Belastung erhalten bleibt. Viele Teilnehmende beschreiben während der Stunde ein deutliches Brennen und Zittern, vor allem in den Oberschenkeln, im Gesäß und in der Rumpfmuskulatur.
Die Instabilität des Geräts trägt zusätzlich dazu bei, dass eine hohe Körperkontrolle nötig ist. Übungen, die auf dem Boden relativ leicht fallen, können auf dem Megaformer zur echten Herausforderung werden. Das Ergebnis ist ein intensiver Kraft- und Core-Reiz, der sich häufig erst Stunden später in Form von Muskelkater bemerkbar macht.
Für wen eignet sich das Lagree-Training?
Zu Beginn steht immer die Gewöhnung an das Gerät. Der Megaformer bewegt sich unter dir, während du arbeitest. Das erfordert Konzentration, ein gutes Körpergefühl und eine gewisse Grundfitness. Die meisten Studios bieten deshalb spezielle Einsteigerkurse an, um dir die Technik in Ruhe zu vermitteln und den Einstieg zu erleichtern.
Lagree eignet sich besonders für Menschen, die definierte Muskeln aufbauen möchten, ohne klassisches Krafttraining mit schweren Gewichten in den Vordergrund zu stellen. Die Methode ist zudem interessant für alle, die gezielt ihre Tiefenmuskulatur und ihre Rumpfstabilität verbessern wollen.
Auch Personen mit empfindlichen Gelenken oder nach Verletzungen finden hier häufig eine Option, da die Bewegungen kontrolliert und ohne Sprungbelastung ausgeführt werden. Wichtig ist dabei immer eine fachkundige Anleitung im Studio. Darüber hinaus kann Lagree eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Sportarten wie Laufen oder Yoga sein, weil die gesteigerte Core-Stabilität und Kraftausdauer sich positiv auf die Gesamtleistung auswirken können.



