Longevity: Diese 6 Faktoren führen zu einem längeren und glücklicheren Leben

Longevity: Diese 6 Faktoren führen zu einem längeren und glücklicheren Leben
Longevity

6 Faktoren führen zu einem längeren und glücklicheren Leben

BUNTE.de

Die Redaktion von BUNTE.de bei der BAMBI-Verleihung 2024

von BUNTE.de Redaktion

16.03.2026, 20:01 Uhr

16. März 2026 um 20:01 Uhr

Glück kann man nicht erzwingen, aber laut einer Harvard-Studie gibt es 6 einfache Tipps, die dich zufriedener machen und dein Leben länger genießen lassen.

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Das Streben nach Glück ist das, was viele Menschen eint. Wir alle wollen glücklich und zufrieden sein und die meisten von uns wünschen sich ein langes Leben. 

Dass weder Glück noch die Lebensdauer vom reinen Zufall abhängig sind, das wissen wir. Aber wie genau können wir Einfluss nehmen? 

Harvard-Glücksstudie: So läuft sie ab

Die Studie der Harvard Medical School ist aus zwei Gründen etwas Besonderes in der Geschichte der Forschung: Zum einen umfasste der Untersuchungszeitraum der Teilnehmer sechs bis acht Jahrzehnte und zum anderen konzentrierten sich die Untersuchungen auf gesunde Menschen und nicht auf kranke.

Die 814 Teilnehmer waren in drei Gruppen eingeteilt. 

  • Gruppe A (268 Harvard-Absolventen, geboren um 1920) bildete die längste prospektive Studie über körperliche und geistige Gesundheit aller Zeiten.
  • Gruppe B (456 gesellschaftlich benachteiligte, städtische Männer, um 1930 geboren) bildete weltweit die längste Studie über „Arbeiter-Erwachsenen-Entwicklung“.
  • Gruppe C (90 mittelständische und intellektuell begabte Frauen, um 1910 geboren) bildete weltweit die längste prospektive Studie über die Entwicklung der Frau.

Aus den Ergebnissen leiteten die Forscher sechs Faktoren für ein glücklicheres und längeres Leben ab.

1. Bildung – ein Glücksfaktor

Die Männer aus Gruppe A und Gruppe B waren im Alter von 70 Jahren gleich gesund. Der IQ an sich spielt also keine Rolle für ein gesundes, glückliches Leben.

Es geht vielmehr um das Streben nach mehr Bildung, das bessere Angewohnheiten nach sich zieht.

„Je mehr Bildung die urbanen Männer erlangten, desto wahrscheinlicher hörten sie mit dem Rauchen auf, aßen vernünftiger und tranken Alkohol in Maßen“, schrieben die Experten in ihren Aufzeichnungen dazu.

2. Das sagt die emotionale Intelligenz aus

In allen drei Gruppen zeigte sich: Wenn der Umgang mit den Mitmenschen funktioniert, auch soziales Talent genannt, wird man glücklicher.

Dabei kommt es auf die Balance an: „Gelungenes Altwerden bedeutet, dass man freudig gibt und dankbar von anderen Menschen annimmt, sofern es nötig ist – und gierig genug ist, sich selbst dazwischen zu entwickeln.“

3. Glück in der Kindheit

Dieser Faktor ist der einzige, den wir nicht selbst beeinflussen können, schließlich ist unsere Kindheit schon vorbei. Trotzdem hilft es, zu wissen, dass sie mitentscheidend ist für ein späteres langes und glückliches Leben.

Hier kommt es nicht darauf an, wie reich Kinder beschenkt wurden: „Das beste Anzeichen für ein hohes Einkommen war nicht der soziale Status der Eltern, sondern wie viel Liebe ihnen ihre Mutter gegeben hat.“

4. Wie gut ist die Bewältigungskompetenz?

Wie gut kommen wir mit Stress, Rückschlägen und Katastrophen klar? Diese sogenannte ausgereifte Abwehr spielt eine Rolle für ein glückliches und langes Leben.

Laut der Harvard-Forscher sind die vier entscheidenden Faktoren hierbei Nächstenliebe, Sublimierung, Humor und Verdrängung – wobei Verdrängung nicht meint, die Augen vor der Realität zu verschließen, sondern für Geduld und Durchhaltevermögen steht.

5. Ein Geben und Nehmen – Großzügigkeit

Wir ahnten es schon: Wer gibt, ist glücklich. „Unter allen drei Gruppen waren großzügige Männer und Frauen im Alter drei bis sechs Mal häufiger unter den ‚Glücklich-Gesunden‘ als unter den ‚Traurig-Kranken’“, ist in der Studie zu lesen.

Dabei beziehen sich die Forscher nicht nur darauf, großzügig mit seinem Geld umzugehen, sondern auch mit der eigenen Zeit, dem eigenen Wissen und Können.

„Abhängig von den Möglichkeiten, die die Gesellschaft zur Verfügung stellt, kann das bedeuten, als Berater, Leiter, Mentor oder als Trainer für junge Erwachsene in der großen Gesellschaft zu dienen. Recherchen zeigen, dass im Alter zwischen 30 und 45 unser Bedarf nach Erfolgen zurückgeht und unser Bedarf nach Gesellschaft und Zusammengehörigkeit steigt.“

6. Finger weg von Suchtmitteln

Der letzte Punkt ist der am wenigsten überraschende: Wer vor dem 50. Lebensjahr kein starker Raucher war und moderat Alkohol konsumiert hat, altert gesünder.

Unter den Studierten war das starke Rauchen (30 Jahre lang mehr als eine Schachtel am Tag) zehn Mal öfter in der Gruppe ‚Frühzeitig gestorben‘ als in der Gruppe ‚Glücklich-Gesund‘ zu beobachten.

In Bezug auf den Alkohol gaben die Forscher an, dass „Alkoholmissbrauch mehr eine Ursache als eine Folge von erhöhtem Stress im Leben, Depressionen und dem sozialen Abstieg ist […]. Alkoholmissbrauch – ohne Bezug zu einer unglücklichen Kindheit – sagte durchweg eine missglückte Alterung voraus, teilweise weil Alkoholsucht soziale Unterstützung zerstörte.“

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