Prozess gegen Marius Borg Høiby: Neue Details zu den Vorwürfen
In der zweiten Woche des Prozesses gegen den norwegischen Prinzensohn wurden erschütternde Details bekannt. Die Geschädigte berichtete von sexuellen Handlungen ohne Zustimmung. Marius Høiby bestreitet die Vorwürfe.
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, hat in dieser Woche neue Details zu den schweren Vorwürfen offenbart. Der 29-Jährige ist wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung angeklagt und bestreitet alle Anschuldigungen vehement.
Die Geschädigte berichtete vor Gericht von dem Vorfall im Oktober 2023 auf den Lofoten: Nach einem gemeinsamen Kinoabend habe sie zuerst einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit dem Prinzensohn gehabt, sei dann aber eingeschlafen. Sie sei aufgewacht, als Høiby ohne ihre Zustimmung erneut mit ihr intim wurde. Zudem betonte sie, dass sie ihm niemals erlaubt habe, Fotos oder Videos anzufertigen.
Bei seiner Aussage am Dienstag räumte Marius Høiby ein, sich nicht sicher zu erinnern, ob er um Erlaubnis für Aufnahmen gefragt habe. Er beschrieb den Abend jedoch als ganz normal ab und betonte mehrfach, dass jeder Geschlechtsverkehr einvernehmlich gewesen sei. Der Prozess wird über sieben Wochen mit 24 Verhandlungstagen fortgesetzt. Das Urteil wird für den 19. März erwartet.