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Borg Høiby geht in Berufung gegen Fußfessel-Entscheidung

18. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin kämpft vor dem Obersten Gerichtshof gegen seine Untersuchungshaft. Seine Anwälte kritisieren die bisherigen Urteile als unzureichend begründet.

Marius Borg Høiby hat nach gescheiterten Versuchen vor niedrigeren Instanzen Beschwerde beim Obersten Gerichtshof eingereicht. Der Anwalt des Sohnes von Kronprinzessin Mette-Marit argumentiert, dass die bisherigen gerichtlichen Entscheidungen zur Ablehnung einer Fußfessel oberflächlich seien.

Borg Høiby möchte vorzeitig aus der Untersuchungshaft entlassen werden und den Rest seiner Haft unter elektronischer Überwachung auf seinem Anwesen verbüßen. Die Gerichte lehnten dies bislang ab, da der 27-Jährige in der Vergangenheit mehrfach gegen ein Kontaktverbot verstoßen hatte. Seine Verteidiger behaupten hingegen, dass eine konkrete Bewertung der Rückfallrisiken bei elektronischer Überwachung fehle.

Die Urteilsverkündung im Prozess ist für den 15. Juni geplant. Die Staatsanwaltschaft fordert, Borg Høiby in 39 von 40 Anklagepunkten schuldig zu sprechen. Bei einer Verurteilung könnte eine Freiheitsstrafe von etwa siebeneinhalb Jahren folgen.

H
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